Denis Linsmayer ( SV Sandhausen 1916 #6) Jubelt nach dem 0:2, 1.FC Heidenheim vs. SV Sandhausen 1916, 2.Bundesliga, Fussball, 05.03.2017, Foto: Langer/Eibner-Pressefoto

Drei Fragen an... "Ich bin natürlich froh, dass es mit dem Tor jetzt geklappt hat"

In der Auswärtspartie beim 1. FC Heidenheim musste Mittelfeldakteur Denis Linsmayer verletzungsbedingt den Platz verlassen. Vor der Begegnung mit der SpVgg Greuther Fürth am Sonntag, 13:30 Uhr, im Hardtwaldstadion sprach der 25-Jährige unter anderem über sein erstes Saisontor und den kommenden Gegner.

Hallo Denis, in Heidenheim musstest du leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Wie ist dein Gesundheitszustand?
Denis:
Mir geht es soweit wieder gut, danke der Nachfrage. Der Fuß schmerzt zwar noch ein wenig aber ich konnte am Donnerstag schon mittraineren und ich denke, dass es für Sonntag reicht.

In der Vergangenheit hast du dir gewünscht, dass es offensiv erfolgreicher und zählbarer wird. Nun hast du in Heidenheim dein erstes Saisontor erzielt. Wie war das Gefühl nach dem Treffer - Erleichterung oder pure Freude?
Denis:
Sowohl als auch. Im ersten Moment natürlich pure Freude, aber kurz danach war ich schon auch ein wenig erleichtert. Letztes Jahr habe ich die Messlatte mit fünf Toren persönlich hoch gelegt und wollte in dieser Saison gerne das ein oder andere Tor folgen lassen. In letzter Zeit war ich öfter nahe dran, wie z.B. in Lautern, als der Schuss dann leider nur an den Pfosten klatschte. Daher bin ich natürlich sehr froh, dass es mit dem Tor jetzt geklappt hat.

Jetzt ist am Sonntag Greuther Fürth zu Gast am Hardtwald. In den vergangenen Spielen gab es viele Unentschieden, auch mal eine Niederlage. Du bist über Jahre jetzt schon dabei, wieso tut sich der SVS so schwer gegen die Franken?
Denis:
Es ist ja bekannt, dass Greuther Fürth eine sehr spielstarke Mannschaft ist, die einen gepflegten Ball spielt. Man muss höllisch aufpassen, da sie in der Offensive sehr viele gute Individualisten im Team haben, die auch mal aus wenig sehr viel machen können. Im Gegensatz zu den letzten Spielen müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute hochkonzentriert sein und schauen, dass wir unser Spiel durchziehen. Fürth hat durch den Trainerwechsel das Spiel ein wenig verändert, sie legen mehr Wert auf die Defensive und spielen kompakter. Es wird eine schwere Aufgabe für uns, da Fürth gerade auch einen guten Lauf hat. Nichtsdestotrotz sind wir an der Reihe endlich mal wieder drei Punkte zu holen. Es ist ein Heimspiel, daher wollen wir alles daran setzen, die Punkte bei uns zu behalten.