Drei Fragen an…“Gegen Würzburg auf unsere eigenen Stärken besinnen“

Korbinian Vollmann schnürt seit Januar 2016 seine Fußballschuhe für den SV Sandhausen. Der Mittelfeldspieler wechselte vom Ligakonkurrenten 1860 München an den Hardtwald und bestritt bislang 29 Pflichtspiele für den SVS. Vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison am kommenden Sonntag, 14. Mai um 15:30 Uhr, sprach der 23-Jährigen im Kurzinterview über den vergebenen Matchball gegen Nürnberg, seine Zeit in Sandhausen und den kommenden Gegner, die Würzburger Kickers.

Hallo Korbinian, am vergangenen Wochenende haben wir den Matchball zum Klassenerhalt gegen den 1. FC Nürnberg leider verpasst. Wie sehr schmerzt diese unglückliche Niederlage noch?

Das tut natürlich schon weh, wenn Du frühzeitig die Chance auf den Klassenerhalt hast und sie vergibst. Wir haben aber alle direkt nach dem Spiel schon gesagt, dass wir nicht lange zurückblicken, sondern nach vorne schauen und gegen Würzburg den Ligaverbleib fix machen wollen.

Du bist zu Beginn des Jahres aufgrund eines Muskelfaserrisses ausgefallen, hast Dich jetzt aber wieder zurück ins Team gespielt. Wie fit bist Du für das anstehende Saisonfinale?

Der Zeitpunkt der Verletzung direkt nach der Vorbereitung war natürlich denkbar ungünstig. Da habe ich eine Weile gebraucht, um wieder aufzuholen. Mittlerweile fühle ich mich aber nahezu wieder bei 100 Prozent meiner Leistungsfähigkeit.

Mit einem Sieg in Würzburg wären wir alle Abstiegssorgen los. Wie können wir es schaffen, am Sonntag die Drei Punkte mitzunehmen?

Die Würzburger sind dafür bekannt, dass sie hart in die Zweikämpfe gehen und auch läuferisch unglaublich stark sind. Da müssen wir dagegenhalten und uns gleichzeitig auf unsere Stärken besinnen. Wenn wir es am Sonntag schaffen, unsere fußballerischen Qualitäten, die wir zweifelsohne besitzen, an den Tag zu legen, dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden. Mit Peter Kurzweg und Emanuel Taffertshofer treffe ich außerdem auf zwei frühere Mitspieler aus meiner Zeit bei 1860 München, was bei mir noch einmal für zusätzliche Motivation sorgt.