„Ein Gesamtpaket, das mir von Anfang an gut gefallen hat“

Noch bis zum kommenden Donnerstag ist unsere Mannschaft im Trainingslager in Bad Wörishofen. Für uns die perfekte Gelegenheit, Euch unsere Neuzugänge genauer vorzustellen. Den Anfang macht unsere Nummer 5, Marcel Seegert. Ergänzend zum heutigen Video, hier das komplette Interview zum Nachlesen.

Das waren die Helden meiner Kindheit…

"Ich habe mir immer gerne die Spiele von Zinedine Zidane angeschaut. Auch wenn er auf einer anderen Position gespielt hat, als ich, so war ich doch immer beeindruckt von seiner Leichtigkeit und seiner Spielweise. Mein positionsgetreues Vorbild war aufgrund seiner Zweikampfstärke und seiner Spielintelligenz Paolo Maldini."

Darauf bin ich besonders stolz…

"Auf den Zusammenhalt innerhalb meiner Familie. Meine Eltern waren von Anfang an auf jedem Fußballspiel. Ich erinnere mich gerne an ein Testspiel bei der U19 von Borussia Dortmund, damals noch mit Mainz 05. Bei Minustemperaturen war nur das Trainerteam und die Ersatzspieler auf dem Platz – und meine Eltern. Das macht mich stolz."

Das mache ich mit großer Begeisterung…

"Ich verbringe gerne Zeit mit Freunden, am liebsten draußen oder in einem der Cafés am Mannheimer Wasserturm."

Das schiebe ich immer wieder auf…

"Ich mache parallel ein Fernstudium, bin aktuell im fünften Semester. Ich komme eigentlich auch ganz gut voran, zumindest für Fußballer-Verhältnisse. An erster Stelle steht für mich aber trotzdem der Sport, da schiebe ich die Lernerei gerne mal vor mir her."

Was mich tierisch nervt…

"Stress und Neid in der Gesellschaft. Wenn ich eine Superkraft hätte, dann wäre das… Ich würde gerne fliegen können. Ich habe mir schon ein paar Mal vorgestellt, wie es wäre, hier über die Region zu fliegen und mir alles von oben anzuschauen."

Das mache ich, wenn gerade keiner hinschaut…

(Lacht) "Das wollt ihr gar nicht wissen."

Wenn ich mir drei Wünsche erfüllen könnte, dann wären das…

"Weiterhin Gesundheit, engen Zusammenhalt bei Familie und Freunden und Glück im Leben und in der Liebe."

Ich habe Angst vor…

"Achterbahnfahren – das ist nicht so mein Fall. Im letzten Urlaub mit meiner Freundin bin ich nur ihr zuliebe mitgefahren, sie liebt das. Ich kann aber gerne drauf verzichten."

Das muss ich noch üben…

"Ich wäre manchmal gerne etwas geduldiger. Bei all der Schnelllebigkeit in der heutigen Zeit ist Geduld eine wichtige Eigenschaft, die mir oft noch fehlt, gerade im Fußball. Wenn man geduldig und konzentriert bei der Sache bleibt, dann wird man auch irgendwann dafür belohnt."

Hier bin ich am liebsten…

"Ich bin gerne am Mannheimer Wasserturm. Inmitten der Springbrunnen-Anlage oder bei der Beleuchtung am Abend fühle ich mich sehr wohl."

Luxus bedeutet für mich…

"Man sollte lernen, auch mit weniger zufrieden zu sein. Gesund zu sein, ist für mich schon ein ganz großes Gut. Vielen geht es nicht gut, die wären gerne gesund. Deshalb sollte man das auch zu schätzen wissen."

Was mich unverwechselbar macht…

"Da ich einen Zwillingsbruder habe, ist das mit der Unverwechselbarkeit so eine Sache. Ich bin eher schnell verwechselbar."

Deshalb habe ich mich für Sandhausen entschieden…

"Das ist eine riesen Chance für mich, den nächsten Karriereschritt zu gehen und in der 2. Liga Fuß zu fassen. Für mich als Mannheimer liegt Sandhausen gleich um die Ecke und ich habe in der letzten Saison auch schon einige Spiele am Hardtwald besucht, um hochklassigen Fußball hier in der Region zu sehen. Und damit ist das hier ein Gesamtpaket, das mir von Anfang an gut gefallen hat."

Das sind meine Ziele für die anstehende Saison…

"Ich will mich so schnell wie möglich in der Mannschaft integrieren und mich an das höhere Level gewöhnen. Man hat sofort gesehen, dass die Kugel hier um einiges schneller läuft, als in der Regionalliga. Ein paar alte Bekannte haben mir den Einstieg hier auch sehr erleichtert. Mit Ali Ibrahimaj habe ich in Mannheim zusammengespielt, Nej Daghfous und Damian Roßbach kenne ich aus Mainzer Zeiten. Bei einem neuen Verein hilft das natürlich sehr."