Faktencheck FC Würzburger Kickers – SV Sandhausen

Morgen ist unsere Mannschaft im letzten Auswärtsspiel der Saison zu Gast bei den Würzburger Kickers (Anpfiff 15:30 Uhr). Die Unterfranken konnten in der Rückrunde noch keinen Sieg einfahren. Zur Begegnung mit dem Tabellensechzehnten nachfolgend einige weitere Daten und Fakten:

Würzburg und wir: Das Hinspiel am 16. Spieltag war gleichzeitig die Premierenpartie der beiden Mannschaften gegeneinander. Tore gab es im hart umkämpften Spiel am Hardtwald damals nicht zu sehen. Kickers-Trainer Bernd Hollerbach musste bereits nach 30 Minuten auf die Tribüne, SVS-Innenverteidiger Tim Kister sah kurz vor Schluss die Rote Karte.

Schwache Rückrunde: Würzburg ist als einziger deutscher Profiklub noch sieglos im Jahr 2017. Die Kickers verbuchen in der Rückrunde bislang sieben Unentschieden bei acht Niederlagen. Der SVS gewann nach den beiden Auftaktsiegen zur Rückrunde gegen Düsseldorf und Aue nur eine der letzten 13 Partien (fünf Remis, sieben Niederlagen).

Jubiläum und Klassenerhalt: Sandhausen steht vor dem 50. Sieg in der 2. Liga und hätte bei einem Dreier in Würzburg den Klassenerhalt definitiv gesichert.

Das Personal: SVS-Innenverteidiger Daniel Gordon laboriert noch immer an seiner Rückenverletzung und ist für das morgige Spiel weiterhin keine Option. Die Einsätze von Damian Roßbach (Schlag auf den Knöchel) und Manuel Stiefler (Handbruch) sind fraglich. Andrew Wooten, Max Jansen und José-Pierre Vunguidica fallen für den Rest der Saison aus. Kickers-Trainer Hollerbach kann abgesehen vom verletzten Stammtorhüter Robert Wulnikowski voraussichtlich aus dem Vollem schöpfen.

Späte Treffer: Allein in der Rückrunde verlor der FWK 14 Punkte durch Gegentore in der Schlussviertelstunde. Für Sandhausen die Möglichkeit seine Stärke einzusetzen: Zwölf Treffer gelang dem Team von Trainer Kenan Kocak bereits in den letzten 15 Minuten.

Die alte Schwäche: 20 Gegentore nach Standardsituationen sind alleiniger Ligahöchstwert für den SV Sandhausen. Damit kassieren die Schwarz-Weißen mit 57 Prozent mehr als die Hälfte ihrer Gegentore nach ruhenden Bällen. Würzburg strahlt selbst allerdings wenig Torgefahr bei Standards aus: Acht Treffer stehen auf dem Konto der Kickers, nur Fürth hat weniger (7).

Top-Torjäger: Rico Benatelli ist mit fünf Toren in 27 Spielen der beste Torschütze der Würzburger in dieser Saison. Sandhausens bester Torjäger Andrew Wooten (neun Tore) fehlt für den Rest der Saison. Den Ausfall kompensieren die Schwarz-Weißen als Team: 15 verschiedene Torschützen gibt es beim SVS - nur Bochum und Stuttgart haben mehr (16).

Referee: Manuel Gräfe (Berlin)

Assistenten: Markus Sinn (Filderstadt), Norbert Grudzinski (Hamburg)

Vierter Offizieller: Nicolas Winter (Scheibenhardt)