Schwartz möchte die „harte Nuss“ Leipzig knacken / Riemann und Kübler verlassen SVS

Der SV Sandhausen gastiert am 32. Spieltag der 2. Bundesliga bei RB Leipzig.

 

Mit Blick auf die Partie am Freitag, 18.30 Uhr, sagt SVS-Cheftrainer Alois Schwartz: „Da wartet eine harte Nuss auf uns. Aber wir wollen mit der Moral, die wir gegen Heidenheim gezeigt haben, nach Leipzig fahren und von dort etwas mitnehmen.“

Schwartz hat „die ominöse 40-Punkte-Marke“ fest im Visier und möchte natürlich „so früh wie möglich den Klassenerhalt feiern“. Beim laufstarken und früh störenden Widersacher sei seine Elf nicht chancenlos. Seine Schützlinge hätten 2015 erst zwei Niederlagen einstecken müssen und auch vor dem Gastspiel beim Primus aus Ingolstadt habe niemand seiner Mannschaft etwas zugetraut – gekommen sei es anders.

In Leipzig nicht mit dabei sein können Manuel Stiefler nach seiner Kreuzband-Operation, Florian Hübner (Stauchung des Sprungbeins) sowie José Antonio Delgado Villar, der sich aus privaten Gründen für drei Tage in sein Heimatland Spanien begab. Auf Solomon Okoronkwo, der eine starke Hüftprellung beklagt, muss Schwartz außerdem verzichten. „Da werde ich mir etwas einfallen lassen müssen“, sagt der Fußballlehrer und bringt die Kandidaten Alexander Bieler und Andrew Wooten für einen Startplatz ins Gespräch.

Derweil beginnt für Lukas Kübler und Manuel Riemann in Leipzig die Abschiedstournee. Denn wie Otmar Schork, Geschäftsführer des SVS, informierte, werden der Rechtsverteidiger und der Torhüter den SV Sandhausen nach der Saison verlassen und suchen eine neue Herausforderung. Mit allen Spielern, deren Verträge am Saisonende auslaufen, befinde sich der Verein derzeit in Gesprächen.

„Beide haben sich immer sehr gut verhalten und immer ihre Leistung abgerufen. Das werden sie auch bis zum Schluss machen – davon bin ich überzeugt“, sagte Schwartz über seine Spieler Riemann und Kübler, die beide im Sommer 2013 am Hardtwald angeheuert hatten. Der Coach bedauert den Weggang zweier Leistungsträger, sagt aber auch: „Es ist schön, wenn sich Spieler in den Fokus anderer Vereine Spielen. Das spricht auch für den SV Sandhausen.“