Hardtwaldstadion

Die Spielstätte des SV Sandhausen ist das Hardtwaldstadion. Es liegt in einem Waldstück am Ortsausgang von Sandhausen und ist ein reines Fußballstadion. Es besitzt eine Kapazität von 10.231 Plätzen. Die 2954 überdachten Sitzplätze setzen sich aus der 2008 entstandenen provisorischen Stahlrohrtribüne (2500 Plätze, davon 417 Gästesitzplätze) und der Haupttribüne zusammen. Die Heimzuschauer finden in den Stehplatzblöcken A und B Platz (4682 Plätze), die Stehplatztribüne C bietet für 2007 Gästefans Platz. Bei einem Zweitligaaufstieg stünde ein weiterer Ausbau an.
Eröffnet wurde das Hardtwaldstadion im Jahr 1951, damals wurde noch auf Sand gespielt, zehn Jahre später wurde der erste Rasen verlegt. Die Haupttribüne wurde 1987/88 gebaut. 2001 wurden Flutlichtmasten errichtet, die den Richtlinien der zweiten Bundesliga entsprechen. Nach der Qualifikation für die dritte Liga wurde das Stadion 2008 dementsprechend angepasst. Das Haas-VIP Haus wurde gebaut und die neue Ost-Tribüne entstand. Die Hansa-Videoleinwand wurde 2008 installiert und die Einrichtungen für Presse und Polizei sowie Sanitäranlagen erweitert. Des weiteren findet man unter der Haupttribüne die Geschäftsstelle des SVS.
Das Hardtwaldstadion und seine Zuschauer erlebten auch viele sportliche Höhepunkte. Neben vielen Ligakrimis und den Aufstiegen in die Drittklassigkeit 1995 und 2007 sind besonders DFB-Pokalkrimis gegen Borussia Dortmund (1:3, wohlgemerkt im Viertelfinale am 21.12.1985 vor 10.000 Zuschauern) oder den VfB Stuttgart zu nennen. Das Spiel gegen den VfB endete 1995 vor 5.200 Zuschauern mit dem längsten Elfmeterschießen in der Geschichte des Wettbewerbs (13:12) und einem der größten Triumphe in der Vereinsgeschichte des SVS. Weiterer Höhepunkt war das Vorbereitungsspiel zur Weltmeisterschaft 2006, als der deutsche Gruppengegner Costa Rica am Hardtwald gegen eine Kurpfalz Auswahl 2:3 unterlag. 9500 Zuschauer sahen das Spiel.







