Der Dorfverein.

Das Hardtwaldstadion

Das Hardtwaldstadion wurde im Jahre 1951 zunächst als Sandplatz eröffnet. Zehn Jahre später verlegte man den ersten Rasen, sodass das Stadion den gestiegenen sportlichen Anforderungen gerecht werden konnte.

In der Saison 1987/1988 wurde im nächsten Schritt die heutige überdachte Haupttribüne erbaut, welcher dem Stadion in den kommenden 20 Jahren sein typisches Erscheinungsbild gab und bis dato einzige Sitzplatztribüne im Hardtwaldstadion war. Dies änderte sich im Jahr 2008 als der SV Sandhausen den Auflagen sowie dem Komfort der neugeschaffenen 3. Liga gerecht werden musste und eine neue temporäre Tribüne – die heutige Sparkassentribüne – mit knapp 2.500 Sitzplätzen gebaut wurde.

Die dritte Baustufe des Hardtwaldstadions ging mit dem bis dato größten Erfolg in der Vereinsgeschichte einher – dem Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2012. Binnen vier Monaten konnte sowohl der Bau der neuen Stehplatztribüne A3 als auch der Ausbau der Haupttribüne realisiert werden. Darüber hinaus wurden innerhalb der Haupttribüne insgesamt neun Logen und ein neuer VIP-Bereich integriert, welche den Anforderungen der 2. Bundesliga vollumfänglich gerecht werden.

Der bisher letzte Ausbau und Umbau fand im Sommer 2014 statt, nachdem der SV Sandhausen zum dritten Mal in Folge als Mitglied der 2. Bundesliga feststand. Innerhalb von vier Monaten konnte der Verein erneut zwei weitere Tribünen errichten: Die heutige INWO-Tribüne sowie die Volksbank Fan-Tribüne. Darüber hinaus wurden zwei weitere Logen fest innerhalb der Haupttribüne installiert, sodass der SV Sandhausen nun 11 Logen in seinem Hospitalityangebot vorweisen kann.

So wurde aus einem kleinen Sportplatz vor rund 60 Jahren das heutige Hardtwaldstadion mit einem Fassungsvermögen von 15.414 Zuschauern, in dem man Profifußball noch hautnah erleben kann.