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Der SV Sandhausen schlägt runden Tisch vor

Nach Ansicht des SV Sandhausen hat sich in den letzten Wochen und Monaten die Diskussion um die Erweiterung des Sportzentrums Süd innerhalb der Gemeinde Sandhausen in eine falsche Richtung entwickelt. Unter Berücksichtigung, dass der SV Sandhausen größter Arbeitgeber der Gemeinde und großer Sympathieträger auch über die Region hinaus ist, macht es aus Vereinssicht keinen Sinn an der derzeit angedachten Realisierung mit aller Macht festzuhalten. Der SVS strebt eine einvernehmliche Lösung an und möchte mit einem solchen Projekt die Gemeinde nicht spalten.

Daher hat sich der SV Sandhausen in den letzten Tagen nochmals intensiv damit beschäftigt, Alternativlösungen für die beiden benötigten Trainingsplätze sowie eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen zu entwickeln. Zur Klarstellung: der SV Sandhausen kann im Rahmen der Diskussion nicht von seinem Standpunkt abweichen, dass er zwei zusätzliche Trainingsplätze und weitere Stellplätze benötigt. Der Verein ist der Meinung, dass er Lösungen gefunden hat, die bei allen Beteiligten auf eine große Akzeptanz stoßen können.

Der SV Sandhausen schlägt daher einen runden Tisch vor, um diese Vorschläge vorzustellen, seriös zu besprechen und zu diskutieren.

An diesem runden Tisch sollen Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, die Gemeindeverwaltung, die Bürgerinitiative, sowie Vertreter der Vereine Tennisclub, FC und SV Sandhausen teilnehmen. Bevor die Detailfragen nicht geklärt sind und mit allen Beteiligten ein Konsens gefunden ist, hält es der SV Sandhausen für den falschen Weg die Vorschläge öffentlich zu diskutieren und wird deshalb auch nicht an der, von der SPD-Fraktion für den morgigen Freitag geplanten, Podiumsdiskussion teilnehmen.

Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen: „Wir nehmen die Bedenken aller Bürger und aller Beteiligten ernst und möchten eine einvernehmliche Lösung finden. Wenn alle Beteiligten ebenfalls an einer gemeinsamen Realisierung interessiert sind, bin ich überzeugt, dass wir einen Konsens finden werden, der wieder Ruhe in unsere Gemeinde eintreten lässt.“