„Die Jungs spüren, dass hier einiges möglich ist“

Am kommenden Freitag, den 30. August, empfängt der SV Sandhausen am 5. Spieltag der 2. Liga den SV Darmstadt 98. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 18:30 Uhr.

Kister zurück im Mannschaftstraining

Am heutigen Mittwoch startete Cheftrainer Uwe Koschinat die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 mit einer erfreulichen Nachricht zum Personal: „Schon am Wochenende hat mich die frohe Kunde erreicht, dass Tim Kister wieder vollumfänglich ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“ Mit seiner Qualität und seiner Erfahrung habe der Innenverteidiger in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dem SVS ein Gesicht zu geben. „Toll, dass er nach diesem harten Fight wieder zu uns zurückgefunden hat. Ich hoffe, dass er uns nun langfristig wieder zur Verfügung stehen wird.“ Bei Sören Dieckmann werde derzeit eine Rückkehr ins Mannschaftstraining während der anstehenden Länderspielpause prognostiziert. Markus Karl stehe derweil unmittelbar vor dem Einstieg in individuelle Einheiten auf dem Platz.

„Autoritärer Auswärts-Auftritt“ in Heidenheim

Kurz zurückblickend auf dem 2:0-Auswärtserfolg in Heidenheim sprach der Trainer seiner Mannschaft noch einmal ein Kompliment aus. „Anders als noch beim 3:2-Sieg in der vergangenen Saison haben wir es geschafft, Heidenheim im eigenen Stadion zu keinem Zeitpunkt eine dauerhafte Drucksituationen aufbauen zu lassen. Das war ein autoritärer Auswärts-Auftritt und eine Fortsetzung der guten Form der letzten Spiele.“ Man habe sehr kontrolliert gespielt und auf seine Chance hingearbeitet, was der Mannschaft auch im Hinblick auf das Heimspiel gegen Darmstadt Selbstvertrauen geben werde.

Koschinat erwartet defensiv eingestellten Gegner

Bei den „Lilien“ fehlen verletzungsbedingt aktuell einige offensive Akteure, „was meinem Trainerkollegen Dimitrios Grammozis natürlich die Möglichkeit nimmt, während eines Spiels reagieren zu können oder gar Druck auf die Stammelf zu erzeugen. Darmstadt setzt daher auf defensive Stabilität und schnelles Konterspiel“, erklärte Koschinat. „Ich glaube, dass es ein sehr gefährliches Spiel werden kann. Darauf werde ich meine Mannschaft einstellen.“ Man dürfe auf keinen Fall eine innere Ungeduld aufkommen lassen, sollte es schwierig werden, eigene Chancen zu kreieren. Denn eines stehe fest: „Darmstadt verfügt über eine hervorragende Defensiv-Mentalität und weiß, dass man durch ein starkes Umschaltspiel jederzeit zuschlagen kann.“

Die Erleichterung, aber auch die Gier seiner Mannschaft sei nach den beiden Siegen gegen Nürnberg und Heidenheim sehr groß, so Koschinat abschließend. „Die Zahl der Punkte harmoniert aktuell perfekt mit unseren Leistungen. Die Jungs spüren, dass hier einiges möglich ist.“

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