„Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt“

Die Stimmen zum Spiel Eintracht Braunschweig – SV Sandhausen.

Otmar Schork: „Mit Stefan Kulovits, Eroll Zejnullahu und Denis Linsmayer fehlten uns heute gleich drei Leistungsträger. Das haben wir aber gut kompensiert. Ich freue mich für Maxi Jansen, der heute sein Pflichtspieldebüt für den SVS gab. Er hat eine gute Leistung gezeigt. Heute sollte aber definitiv der Mannschaftsgeist hervorgehoben werden. Wir haben jetzt eine englische Woche mit zwei Heimspielen und es ist beruhigend, dass wir momentan sehr stabil auftreten und in jedem Spiel auf Augenhöhe sind.“

Kenan Kocak: „Die Vorzeichen hätten natürlich besser sein können. Wir hatten gerade in der Zentrale mit Stefan Kulovits und Eroll Zejnullahu einige Ausfälle zu verkraften. Denis Linsmayer und seine Frau erwarten ein Kind, weshalb er von uns natürlich für heute die Freigabe bekam. In den ersten Minuten ist der 'Braunschweig-Express' auf uns zugerollt und wir hatten Glück, dass wir da nicht bereits in Rückstand geraten sind. Im weiteren Verlauf konnten wir den Spielverlauf etwas neutralisieren und haben versucht, Nadelstiche zu setze. Nach der Pause können wir durch Haji Wright in Führung gehen, kriegen aber stattdessen im Gegenzug durch das Traumtor von Boland, der niemals so frei zum Schuss kommen darf, das 0:1. Im Anschluss hat meine Mannschaft aber eine tolle Moral gezeigt und verdient einen Punkt erkämpft.“

Torsten Lieberknecht: „Wir haben die ersten 30 Minuten das Spiel im Griff gehabt. Sandhausen hatte im ersten Durchgang eine gute Gelegenheit durch Karl. Man hat heute aber auch auf beiden Seiten zwei sehr gute Torhüter gesehen, die ihre Mannschaften im Spiel halten konnten. Nach der Führung kam dann das, was uns die letzten Wochen über schon verfolgt. Wir müssen es schaffen, in solch einer Situation das 2:0 zu machen. Läuferisch und kämpferisch kann ich der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen.“

Philipp Klingmann: „Ich hatte mir nach dem 0:1 selbst zum Ziel gesetzt, dass ich offensiver werden muss. In der 82. Minute ergab sich dann die Gelegenheit, über die rechte Seite mitzulaufen. Ich wartete im Rückraum und dann kam der Ball über Umwege zu mir. Zum Glück habe ich ihn relativ schlecht getroffen, denn sonst wäre er wahrscheinlich nicht reingegangen. Ich denke, dass das 1:1 in Ordnung geht. Wir können absolut positiv auf die ersten fünf Spiele schauen und wollen nächste Woche gegen Kaiserslautern die nächsten drei Punkte holen.“

Nejmeddin Daghfous: „Ich habe auch als Kapitän wie immer versucht, mein Bestes zu geben. Unsere Truppe besteht aus charakterstarken Jungs. Das 0:1 war ein Treffer aus dem Nichts und hat uns für einen kurzen Moment gehemmt. Nichtsdestotrotz haben wir weiter an uns geglaubt, uns Chancen erspielt und am Ende verdient den Ausgleich gemacht. Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft in der Liga zu verstecken, sondern müssen weiterhin so selbstbewusst auftreten, wie bisher.“

Maximilian Jansen: „Meine Familie war heute im Stadion und ich bin sehr sehr glücklich über meinen ersten Einsatz in der 2. Liga. Die ersten 20 Minuten musste ich ein wenig die Nervosität ablegen und ins Spiel finden. In der Halbzeit haben wir uns dann vorgenommen, gut aus der Kabine zu kommen. Durch einen Sonntagsschuss kassieren wir dann das 0:1. Aber großen Respekt vor der heutigen Mannschaftsleistung, durch die wir wieder zurück ins Spiel gekommen sind. Ich bin jetzt erst einmal erschöpft, die 2. Liga ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Ich hoffe, dass noch einige Einsätze dazu kommen.“