"Diese Niederlage heute tut sehr weh"

Die Stimmen zum Spiel SG Dynamo Dresden – SV Sandhausen:

Otmar Schork: "Es ist ärgerlich, dass wir derzeit so viele Gegentore bekommen, die individuellen Fehlern entstammen. Die Mannschaft hatte heute auch gute Momente im Spiel. Nach dem Ausgleich hatten wir die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Wir müssen aber in dieser Phase definitiv besser verteidigen und die wenigen Konter der Dresdner unterbinden. Das war heute ausschlaggebend dafür, dass wir heute als Verlierer nach Hause fahren."

Uwe Koschinat: „Das war das Ende einer für uns sehr anstrengenden Woche. Wir wussten, um die enorme Konterstärke von Dynamo Dresden und hatten in der Anfangsphase einige Abstimmungsprobleme, woraus das 1:0 fiel. In der Folge muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, denn wir haben sehr initiativ gespielt und geduldig den Ball laufen lassen. Wir sind dann nicht unverdient zum Ausgleich gekommen, umso ärgerlicher war dann der erneute Rückstand. Die Konterstärke von Dresden konnten wir in der zweiten Halbzeit dann aus dem Spiel nehmen, uns hat aber in der Offensive die endgültige Durchschlagskraft gefehlt. Endgültig auf die Verliererstraße hat uns der dritte Treffer der gut organisierten Mannschaft aus Dresden gebracht. Am Ende eine sehr bittere, aber verdiente Niederlage.“

Denis Linsmayer: „Die Enttäuschung ist heute riesengroß. Wir wollten den Schwung aus den letzten beiden Liga-Spielen mit nach Dresden nehmen und nach der Niederlage im Pokal ein Zeichen setzen. Das ist uns leider nicht gelungen. Ich denke, dass wir gerade das 0:1 viel zu einfach bekommen, da wir wussten, dass Dresden oft über lange Bälle agiert. Nach dem Ausgleich sind wir richtig gut im Spiel, haben auch genügend Möglichkeiten, bei denen aber die letzte Präzision fehlt – genau in diese Phase fällt das 2:1 für Dresden. Im zweiten Abschnitt betreiben wir großen Aufwand, haben viel Ballbesitz, aber zu wenig Gefahr in der Offensive ausgestrahlt.“

Fabian Schleusener: „Wir geraten hier ärgerlicherweise in Rückstand, zeigen dann aber Moral, indem wir den Ausgleich erzielen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns viel vorgenommen und hatten auch die Mehrheit an Ballbesitz. Dynamo Dresden hat tief verteidigt und nach einem Konter das 3:1 erzielt. Diese Niederlage heute tut sehr weh.“

Markus Karl: „Im Endeffekt war es so, dass Dresden mit ihren ersten beiden Torschüssen, die wir aber auch schlecht verteidigt haben, jeweils in Führung geht. Dynamo stand danach sehr tief, uns haben einfach die Mittel in der Offensive gefehlt. Mit den letzten beiden Spielen sind wir absolut nicht zufrieden, unsere volle Konzentration gilt nun dem Heimspiel gegen Duisburg!“

Niklas Lomb: „Nach dem Ausgleich kommen wir eigentlich gut in die Partie und spielen uns vernünftig Chancen heraus. Durch das unnötige 1:2 liegen wir nicht nur erneut hinten, sondern stärken dem Gegner auch den Rücken. In der zweiten Halbzeit hatten wir viel Ballbesitz, haben aber wenige Gelegenheiten herausgespielt. Dresden war dann eiskalt und erzielte über einen Konter das entscheidende Tor. Das ist extrem bitter, denn wir hatten uns das heute ganz anders vorgestellt. Es bringt jetzt nichts Trübsal zu blasen, wir müssen am nächsten Freitag gegen Duisburg voll auf die drei Punkte gehen!“