"Diese Niederlage wirft uns jetzt nicht aus der Bahn"

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen - DSC Arminia Bielefeld:

Mikayil Kabaca: „Durch den Rückstand haben wir leider den Faden verloren und sind bis zum Schluss nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Alles, was uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat wie Zweikampfhärte hat heute gefehlt, sodass wir verdient als Verlierer vom Platz gehen. Aber wir haben immer noch einen Matchball, den wir jetzt in Regensburg verwandeln wollen, alles andere interessiert uns nicht. Wir schauen weiter nur auf uns und wollen dort die nötigen Punkte einfahren.“

Uwe Koschinat: „Die taktische Vorgabe war heute, ähnlich wie gegen Paderborn und Kiel, frühe Ballgewinne zu nutzen und die Balance im Spiel halten – das hat in den ersten Minuten gut funktioniert. Die Gegentreffer sind ein Spiegelbild unserer Gesamtleistung, denn wir waren in vielen Situationen nicht auf der Höhe. Natürlich war ich über den Spielstand in Ingolstadt informiert, spätestens mit dem 0:3 haben wir uns heute das Torverhältnis zerschossen. Es tut mir für die Zuschauer wahnsinnig Leid, dass wir nach dem dritten Gegentreffer deshalb eher das Ergebnis halten wollten, als auf einen Anschlusstreffer zu spielen und daraus eventuell noch ein viertes Tor zu bekommen.“

Dennis Diekmeier: „Wir haben heute nicht das abgerufen, was wir in den letzten Wochen jedes Mal abgerufen haben. Das war heute ein Nackenschlag. Nach dem 0:1 sind wir eingebrochen und auch beim Pressing waren wir nie nah genug am Gegenspieler. Wir haben zurecht verloren. Die Serie ist damit zwar gerissen, aber wir schauen weiter nach vorne und wollen in Regensburg unbedingt gewinnen.“

Denis Linsmayer: „Das war wieder so ein Tag, an dem wir zwar das eine oder andere Tor durchaus hätten machen können, an dem aber die Effizienz der letzten Wochen gefehlt hat. Eine verdiente Niederlage. Schon das 0:1 fällt sehr unglücklich, das 0:2 hauen wir uns dann ja fast schon selbst rein. Im zweiten Durchgang hatten wir eine kurze Hochphase, machen aber den Ball wieder nicht rein und genau in dieser Phase fällt das 0:3, womit das Spiel natürlich entschieden war. Es war klar, dass diese Serie irgendwann zu Ende sein würde. Aber diese Niederlage wirft uns jetzt nicht aus der Bahn, wir haben es weiterhin selbst in der Hand. Wir fahren nächste Woche nach Regensburg, um dort den Klassenerhalt fix zu machen.“