Drei Fragen an… „Gegen den Ex-Klub ist immer etwas Besonderes“

Markus Karl, Mittelfeldspieler des SV Sandhausen, wechselte zur laufenden Zweitliga-Saison vom 1. FC Kaiserslautern an neue Wirkungsstätte. Der 30-Jährige trifft am Sonntag, 13.30 Uhr, im Hardtwaldstadion auf die ehemaligen Kameraden. Nach dreieinhalb Jahren mit 98 Zweitliga-Einsätzen mit sieben Toren sowie acht Assists beim FCK und drei Monaten mit 3 Zweitliga-Einsätzen mit einem Tor beim SVS blickt der Spieler mit der Rückennummer 23 im Kurzinterview auf das „Kurpfalz-Pfalz-Derby“.

Markus, Spiele gegen den Ex-Klub sind zuweilen etwas Besonderes – auf was freust du dich am Sonntag am meisten?
Markus Karl:
Na klar, ist es gegen den Ex-Klub immer etwas Besonderes. Ich habe viele Emotionen in den dreieinhalb Jahren beim 1. FC Kaiserslautern investiert. Auf was ich mich am Sonntag am meisten freue, kann ich gar nicht sagen.

Gab es „Frotzel-SMS“ und dergleichen zwischen dir und einem oder mehreren einstigen Mitspielern oder befindest du dich „im Tunnel“, zumal die Partie rein tabellarisch gewichtig ist?
Karl:
„Frotzel-SMS“ gab es bislang keine. Je näher die Partie rückt, desto konzentrierter wird man – da passt der Ausdruck „im Tunnel sein" sehr gut.

Der FCK hat in der Länderspielpause mit 1:3 gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden verloren, ihr habt beim Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 mit 3:1 gewonnen, kann man da Rückschlüsse für die Partie des 4. Spieltags am Sonntag ziehen?
Karl:
Ich glaube nicht, dass man aufgrund dieser Testspiele Rückschlüsse zulassen sollte. Klar haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, aber am Ende zählt das, was am Sonntag auf dem Rasen passiert, und das ist, wie jeder weiß, eine Sache der Tagesform. (Foto: Eibner-Pressefoto)