Förster verlängert am Hardtwald

Mittelfeldspieler Philipp Förster hat seinen Vertrag beim SV Sandhausen vorzeitig um drei Jahre verlängert.

Ursprünglich war der 24-Jährige noch bis 2020 vertraglich an den SVS gebunden. Das neue Arbeitspapier beinhaltet eine Laufzeit von drei Jahren bis 2022.

„Während der Vorbereitung wurde viel gemunkelt und es gab die verschiedensten Gerüchte“, sagte Förster nachdem die Tinte trocken war. „Ich bin froh, dass nun endlich Klarheit herrscht und freue mich riesig auf die neue Saison.“

Förster wechselte im August 2017 vom 1. FC Nürnberg an den Hardtwald, wo er in 59 Pflichtspielen insgesamt neun Tore und sechs Vorlagen beisteuerte. Besonders in der starken Endphase der vergangenen Saison war der gebürtige Brettener mit drei Toren und drei Vorlagen maßgeblich am Klassenerhalt des SV Sandhausen beteiligt.

„Wir sind glücklich darüber, dass wir einen Spieler wie Philipp drei weitere Jahre an uns binden konnten. Er hat in den zwei Spielzeiten hier am Hardtwald bewiesen, wie wichtig er für die Mannschaft ist“, so der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca, der auch auf das Interesse von Bundesligisten am Mittelfeldspieler hinweist. „Das zeigt, welchen Stellenwert sich Philipp mittlerweile erarbeitet hat. Deshalb wollten wir ihn auf gar keinen Fall gehen lassen. Wir sind sehr froh darüber, solch einen Spieler weiterhin in unserer Mannschaft zu haben.“

Auch für Cheftrainer Uwe Koschinat gehörte Förster seit seinem ersten Tag in Sandhausen zu den absoluten Leistungsträgern, wie der 47-Jährige betonte. „Philipp hat bewiesen, dass er in dieser Liga unabhängig von der Trainer-Konstellation ein sehr wertvoller Spieler ist.“ Er zeichne sich vor allem über seine Bereitschaft aus, für die Mannschaft zu arbeiten und lege eine unheimliche Laufbereitschaft an den Tag. Auch in Sachen Torgefahr und Assists habe Förster insbesondere im letzten halben Jahr noch einmal zugelegt. „Er hat einige wichtige Tore geschossen und ist mittlerweile auf der offensiven Mittelfeldposition ein absolut unverzichtbarer Teil der Mannschaft.“

Dass konkretes Interesse seitens großer Vereine bekundet wurde, sich Förster aber dennoch für den SVS entschieden habe, mache Koschinat einerseits natürlich froh und glücklich, stehe darüber hinaus aber auch für ein deutliches Signal an die Konkurrenz. „Wir sind ein Verein, der damit leben muss, dass er Spieler, die sich sehr gut entwickeln und den nächsten Schritt gehen möchten, ziehen lassen muss. Philipp hat aber erkannt, dass er hier in Sandhausen eine höhere Wertigkeit hat, als möglicherweise bei anderen Vereinen. Er ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung und wenn er den nächsten Schritt gehen möchte, dann wird es ihm gut tun, dem starken letzten halben Jahr und diesem enormen Schritt nach vorne noch ein paar weitere Jahre folgen zu lassen, um dann als kompletter Spieler eine größere Herausforderung angehen zu können.“