Gegnervorschau: 1. FC Heidenheim

In zwei Tagen trifft der SV Sandhausen am 15. Spieltag der 2. Liga auf den 1. FC Heidenheim. Die letzte Begegnung fand heute vor genau einem Monat im DFB-Pokal statt. Nach der herben 0:3-Niederlage an der Brenz soll am Sonntag die Revanche gelingen.

Der Gegner

Am 22. September 2007 saß Frank Schmidt als Nachfolger des zuvor entlassenen Dieter Märkle zum ersten Mal in einem Pflichtspiel auf dem Trainerstuhl des 1. FC Heidenheim, der sich im selben Jahr als eigenständiger Verein vom Heidenheimer SB abspaltete. Damit ist der heute 44-jährige gebürtige Heidenheimer der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Als Spieler wechselte er 2003 vom SV Waldhof Mannheim an die Brenz und absolvierte im defensiven Mittelfeld insgesamt 87 Pflichtspiele in der Oberliga Baden-Württemberg, davon auch sechs gegen den SV Sandhausen. Im Juni 2007 bestritt er seine letzte Ligapartie und wechselte somit quasi vom Rasen auf die Trainerbank. Bereits 2008 gelang Schmidt mit seiner Mannschaft der Aufstieg in die Regionalliga Süd und ein weiteres Jahr später in die 3. Liga. 2014 folgte der FCH schließlich dem SV Sandhausen, dem der Aufstieg bereits zwei Jahre früher gelang, ins deutsche Unterhaus. Hier befindet man sich mittlerweile in der fünften Saison in Folge und die Zeichen stehen derzeit auf eine sechste. Denn nach 14 Spielen stehen die Heidenheimer mit 20 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Der Vater des Erfolgs, Frank Schmidt, verlängerte erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag bis ins Jahr 2023.

Heidenheim aktuell

Doch am vergangenen Sonntag riss für den 1. FC Heidenheim mit der 1:5-Heimniederlage gegen den SC Paderborn eine Serie von insgesamt sechs Zweitligaduellen ohne Niederlage. In dieser Phase trotzte der FCH beispielsweise dem 1. FC Köln und dem 1. FC Union Berlin auswärts jeweils ein 1:1-Unentschieden ab und gewann zudem alle seine Heimspiele. „Wir haben heute das vermissen lassen, was uns zuletzt ausgezeichnet hat: kompaktes und mutiges Verteidigen und frühzeitig die Laufwege aufnehmen“, resümierte Schmidt die Niederlage gegen den Aufsteiger aus Paderborn im Nachgang. Mit Blick auf die nächste Aufgabe am Hardtwald ergänzte er auf der heutigen Pressekonferenz: „In einem Spiel, in dem es für uns, aber vor allem auch für den Gegner, um sehr viel geht, müssen wir uns auf eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen einstellen. Wir müssen viele Dinge wieder viel besser machen.“ Am kommenden Sonntag werden die Gäste also bestrebt sein, wieder an der Leistung vor dem Paderborn-Spiel anzuknüpfen. „[…] Für uns ist es die Möglichkeit, nach der schmerzhaften Niederlage zurück in die Erfolgsspur zu finden.“

Heidenheim und wir

Das Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen findet am Sonntag bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit statt: Denn schon in der 2. Runde des DFB-Pokals trafen beide Teams Ende Oktober in der Heidenheimer Voith-Arena aufeinander – mit dem besseren Ende für den FCH (3:0). Aber nicht nur in dieser Begegnung gingen die Brenzstädter nach 90 Minuten gegen den SVS als Sieger vom Platz. In der 2. Bundesliga gewann der FCH nämlich dreimal gegen die Sandhäuser, fünfmal endete eine Begegnung mit einer Punkteteilung. Der letzte Sieg des SVS über die Schmidt-Elf stammt vom 15. August 2009, als die Kurpfälzer in der 3. Liga mit 3:0 gewannen.

Höchste Zeit also für die Revanche!

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