BRAUNSCHWEIG, GERMANY - JULY 03: Overview, First row (L-R): Ken Reichel, Patrick Schoenfeld, Saulo Decarli, Marcel Engelhardt, Gustav Valsvik, Jasmin Fejzic, Louis Samson, Steve Breitkreuz, Joseph BaffoSecond row (L-R): Marc Arnold, Coach Torsten Lieberknecht, 2nd Coach Darius Scholtysik, Juergen Rische, Goalkeeper Coach Alexander Kunze, Andreas Gross, David Lehmann, Guenter Jonczyk, Goce Janevski, Philipp GlaweThird row (L-R): Jan Hochscheidt, Robin Becker, Christoffer Nyman, Steffen Nkansah, Phillip Tietz, Suleiman Abdullahi, Holm Stelzer, Christian Skolik, Berthold SchliwaFourth row (L-R): Salim Khelifi, Onel Hernandez, Hendrick Zuck, Maximilian Sauer, Quirin Moll, Julius Biada, Niko Kijewski, Mirko Boland, Dominik Kumbela of Eintracht Braunschweig poses during the official team presentation of Eintracht Braunschweig at Eintracht Stadion on July 3, 2017 in Braunschweig, Germany. (Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Gegnervorschau: Eintracht Braunschweig

Am 22. Spieltag empfängt der SVS den derzeitigen Tabellendreizehnten der 2. Liga, Eintracht Braunschweig. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist am kommenden Sonntag, den 11. Februar, um 13:30 Uhr.

Unser Gegner

In der Saison 16/17 verpassten die Löwen den Aufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus denkbar knapp. Erst in der Relegation scheiterte man am damaligen Bundesliga-Sechzehnten VfL Wolfsburg. „Wir sind auch in diese Spielzeit mit der Ambition gestartet, oben mitzuspielen“, erklärt Kapitän Ken Reichel. Nach Hinrunden-Platz elf wurde das Saisonziel allerdings neu formuliert. „So wie die Saison bisher gelaufen ist, geht es ganz klar darum, möglichst schnell Punkte zu sammeln und von den Abstiegsrängen wegzukommen. Alles andere ist irrelevant.“ Denn die sind nach wie vor bedrohlich nahe. So beträgt der Abstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz 16 lediglich drei Punkte. Überhaupt startete das Fußballjahr 2018 für die Eintracht aus Braunschweig zunächst alles andere, als optimal: Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht musste nicht nur Offensivmann Onel Hernandez an Norwich City abgeben, sondern unterlag auch zum Start der 2. Liga beim 1. FC Heidenheim mit 0:2. Aufgrund dessen reagierten die Löwen mit den Transfers von Onur Bulut (SC Freiburg) und Philipp Hofmann (Greuther Fürth), um der Offensive neuen Schwung zu verleihen.

Braunschweig aktuell

Und der Plan schien zunächst aufzugehen: Am 20. Spieltag gelang beim FC Erzgebirge Aue ein überzeugender 3:1-Auswärtssieg. Doch auf die vermeintliche Erleichterung folgte rasch Ernüchterung. Genau eine Woche nach dem Erfolg bei den Veilchen kassierte die Eintracht eine ärgerliche, weil vermeidbare 1:2-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Kaiserslautern. Zu allem Überfluss muss Lieberknecht bis auf weiteres auf Patrick Schönfeld verzichten, der sich im Spiel eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. 28:9 Torschüsse für die Löwen reichten lediglich für den Anschlusstreffer durch Suleiman Abdullahi in der 72. Minute. Immerhin ein Bann wurde dadurch gebrochen: Die Flaute von 278 Minuten ohne Tor vor heimischem Publikum ging zu Ende. Somit befinden sich die Braunschweiger aktuell auf dem 13. Tabellenplatz und warten weiterhin auf den ersten Heimsieg 2018.

Braunschweig und wir

Bevor die Eintracht am 23. Spieltag gegen Union Berlin einen neuen Anlauf startet, trifft Lieberknecht mit seinem Team am Hardtwald auf den SV Sandhausen. Im Hinspiel am 5. Spieltag trennten sich Braunschweig und der SVS mit einem 1:1-Unentschieden. Nach der Führung durch Mirko Boland konnte Philipp Klingmann die Begegnung zu spätem Zeitpunkt ausgleichen. In den restlichen bisherigen Zweitligaduellen gingen die Löwen siebenmal als Sieger hervor, Sandhausen einmal. In der 3. Liga trafen die beiden Mannschaften sechsmal aufeinander. Neben vier Eintracht-Siegen gab es zwei Punkteteilungen. Für den SVS geht es am Sonntag unter anderem auch darum, die negative Heimbilanz gegen die Blau-Gelben aufzubessern: Keinen der bisherigen Heimauftritte konnten die Sandhäuser für sich entscheiden. Das soll sich am Sonntag unbedingt ändern, so Innenverteidiger Tim Knipping: „Wir haben das Spiel gegen Düsseldorf ausführlich analysiert und damit auch abgehakt. Gegen Braunschweig wollen wir uns die Punkte zurückholen.“

Also: Auf geht’s SV, kämpfen und siegen!

Tickets gibt's HIER!