"Ich verspreche, dass wir in der Rückrunde noch einmal alles geben werden, was wir haben!“

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen - SpVgg Greuther Fürth:

Otmar Schork: „Man hat über weite Strecken des Spiels eine gewisse Nervosität festgestellt. Es gab viele ungenaue Bälle, gerade im Spielaufbau. In den ersten zehn Minuten war Fürth klar besser. Wir sind dann aber immer stärker ins Spiel gekommen und hatten bis zur Halbzeit zwei bis drei gute Gelegenheiten. In der zweiten Halbzeit hat die Spielqualität dann merklich nachgelassen, wenngleich wir nochmal unsere letzten Körner investiert haben. Klare Aktionen nach vorne haben aber gefehlt und wir müssen das Null zu Null so akzeptieren. Hinzu kamen die Verletzen bzw. Kranken Gíslason und Paqarada, zu denen sich im Spiel dann auch noch Taffertshofer und Förster gesellten. 2018 war ein Seuchenjahr für den SV Sandhausen, das kann man nicht anders sagen. Aber wenn wir jetzt etwas Positives aus dieser Partie ziehen wollen, dann dass wir mit einem Punkt in die Rückrunde gestartet sind.“

Uwe Koschinat: „Ich musste heute im Spielcoaching klar unterscheiden zwischen Emotion und Beobachtung. Von der Emotion her war es klar, dass wir im letzten Heimspiel des Jahres einen Dreier einfahren wollten und ich guter Dinge war, dass wir die spielerische Leichtigkeit aus dem Regensburg-Spiel auf die heutige Partie übertragen können. Ehrlicherweise muss man sagen, dass uns vor allem in der ersten Halbzeit sehr viele einfache Fehler unterlaufen sind. Trotzdem haben wir uns gute Räume um den Strafraum herum erarbeitet, dort aber nicht die notwendige Präzision im Abschluss gehabt. Man muss aber auch feststellen, dass Greuther Fürth die wohl beiden besten Möglichkeiten hatte. Durch die beiden verletzungsbedingten Wechsel konnte ich in der Endphase der Partie nicht mehr die personellen Änderungen durchführen, die ich mir eigentlich vorgestellt habe. Die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale geworfen. Ich hoffe, dass wir über die Weihnachtsfeiertage unsere Kräfte sammeln können und ein besseres Jahr 2019 spielen.“

Fabian Schleusener: „Wir hatten heute viele gute Ansätze und auch die eine oder andere Möglichkeit. Vorne hätten wir zwingender agieren müssen. Positiv ist, dass hinten die Null stand. Trotzdem hätten wir natürlich gerne ein Tor gemacht, um uns hier und heute mit drei Punkten zu belohnen. Wir wissen, dass wir zu wenige Punkte haben. Von der Einstellung und vom Fußballerischen her sind wir aber auf dem richtigen Weg. Zu keinem Zeitpunkt kam innerhalb der Mannschaft schlechte Stimmung auf und deshalb bin ich absolut davon überzeugt, dass wir im nächsten Jahr den Bock umstoßen werden.“

Andrew Wooten: „Es ist natürlich schwer, wenn man unten drinsteht. Trotzdem haben wir zuletzt gute Spiele abgeliefert, heute hat lediglich das Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt. Aber auch diesen Punkt nehmen wir mit. Ich hätte zwar gerne drei gehabt, aber es hat nicht sollen sein. In der Pause wollen wir unsere Kräfte sammeln. Wir wissen, was wir können. Ich verspreche, dass wir in der Rückrunde noch einmal alles geben werden, was wir haben!“