„Jetzt müssen wir uns nur noch belohnen“

Am kommenden Samstag, den 14. April, ist der SV Sandhausen zu Gast beim punktgleichen MSV Duisburg. Anpfiff in der Schauinsland-Reisen-Arena ist um 13:00 Uhr. Während Andrew Wooten und Richard Sukuta-Pasu ihre Trainingsrückstände aufholen konnten, musste Rurik Gislason aufgrund einer Grippeerkrankung kürzer treten.

„Positive Momente“

Auf das letzte Spiel gegen Greuther Fürth wollte Kenan Kocak nicht mehr groß eingehen. Das Positive nehme man mit, die Fehler seien besprochen, der Fokus wird auf die Partie in Duisburg gerichtet. „Und das wird Arbeit“, so der Coach. Anstrengend waren auch die letzten Wochen für Linksverteidiger Leart Paqarada. Der Nationalspieler des Kosovo war Ende März erst auf Länderspielreise und bestritt kurz darauf innerhalb weniger Tage die beiden kräftezehrenden Spiele auf St. Pauli und letzten Freitag gegen Greuther Fürth. „Diese Erfahrungen nehme ich dennoch gerne mit, zumal sie überwiegend von positiven Momenten geprägt waren“, erinnert sich Paqarada an seinen direkten Freistoßtreffer im Länderspiel gegen Burkina Faso und relativiert so die Reisestrapazen und zusätzlichen Einsätze. Jetzt gelte es das Positive in die Liga zu übertragen und in Duisburg erfolgreich zu sein.

Wooten und Sukuta-Pasu holen auf, Gislason angeschlagen

Positive Momente gab es auch unter der Woche auf dem Trainingsplatz: Andrew Wooten und Richard Sukuta-Pasu konnten nach überstandener Verletzungspause beide wieder voll mittrainieren und ihren Trainingsrückstand aufholen. Ebenso Philipp Klingmann, der nach seinem Schädelbruch auch keine Zweikämpfe mehr scheut. Weniger erfreulich ist dagegen der Gesundheitszustand von Rurik Gislason. Der Isländer konnte aufgrund einer Grippeerkrankung diese Woche noch nicht mittrainieren. „Wir müssen abwarten, ob es bis Samstag reicht“, so Trainer Kenan Kocak.

Klare Strategie

Beim kommenden Gegner, dem Tabellenzehnten MSV Duisburg, herrscht nach vier, teils hohen Niederlagen, und einem Remis eine gewisse Unruhe. „Natürlich gibt es nach solchen Niederlagen gesprächsbedarf, das ist doch klar. Dennoch konnten sie sich zuletzt beim 0:0 in Berlin defensiv wieder etwas stabilisieren.“ Die „Zebras“ agieren taktisch häufig mit langen Pässen und zweiten Bällen und suchen so durch ihre wuchtigen Stürmer den Weg zum Erfolg. „Darauf müssen wir uns einstellen und vorbereiten. Das haben wir diese Woche auch getan, aber den Fokus hauptsächlich auf uns selbst gerichtet“, so Kocak weiter. Wie genau die Marschroute der Duisburger aussehen wird, werde sich jedoch erst am Samstag zeigen. Die eigene Strategie stehe sowieso im Vordergrund: „Wir wollen nach Duisburg fahren, um das Spiel zu gewinnen. Die Jungs haben diese Woche sehr gut trainiert und waren fleißig, jetzt müssen wir uns nur noch belohnen.“