"Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden"

Die Stimmen zum Spiel Holstein Kiel – SV Sandhausen:

Mikayil Kabaca: „Ich wäre vor dem Spiel mit einem Unentschieden zufrieden gewesen und ich bin es auch jetzt nach dem Schlusspfiff. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften viele positive, aber auch viele negative Aspekte im Spiel hatten. Wir waren stark im Konterspiel, hatten aber keinen wirklichen Zugriff auf den Gegner. Auch wenn wir bei den Pfostentreffern Glück hatten, so waren auch für uns genügend Chancen auf eine zweites Tor vorhanden. Durch eine Unachtsamkeit fällt dann das 1:1 und wir haben den Faden verloren. Es freut uns, dass heute bereits sieben Neuzugänge zum Einsatz kamen, dennoch sehen wir bei allen noch Luft nach oben. Mit dem Ergebnis sind wir nichtsdestotrotz zufrieden.“

Uwe Koschinat: „Das heutige Spiel war unglaublich facettenreich. Wir haben gut und zielstrebig losgelegt und konnten früh das 1:0 erzielen. Danach stellte Kiel eine enorme Ballbesitz-Dominanz her, wodurch es uns schwerfiel, in die Zweikämpfe zu kommen. In dieser Phase hatten wir Glück, nicht schon früher den Ausgleich kassiert zu haben. Auf der anderen Seite hätte uns ein 2:0 kurz vor der Pause natürlich in die Karten gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir einen ähnlich guten Start, doch nachdem wir erneut den zweiten Treffer verpasst hatten, fiel folgerichtig das 1:1. Danach war Kiel der Führung deutlich näher, als wir. Am Ende können wir mit dem einen Punkt hervorragend leben.“

Dennis Diekmeier: „Es war irgendwie ein komisches Spiel. Wir hätten gewinnen, aber ebenso gut auch verlieren können. Wir hatten nicht den Zugriff, wie in der Endphase der letzten Saison. Das war nicht ideal aber am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Vor dem Spiel hätten wir ein Unentschieden wahrscheinlich unterschrieben. Wir werden in der nächsten Woche hart arbeiten, um die Fehler, die wir heute gemacht haben, abzustellen. Auch unsere Chancenauswertung muss deutlich besser werden.“

Kevin Behrens: „Das frühe Tor hat sich natürlich super angefühlt, die Küsse beim Jubeln galten meiner Familie auf der Tribüne, aber auch meinem kleinen Sohn, der vor zwei Wochen auf die Welt kam. Ein Dreier wäre natürlich schöner gewesen, aber mit dem Unentschieden zum Saisonstart können wir zufrieden sein, denke ich. Wir freuen uns jetzt auf das erste Spiel vor heimischer Kulisse am kommenden Freitag. Da wollen wir eine gute Leistung abliefern und gewinnen.“

Martin Fraisl: „Wichtig ist für mich heute, dass wir die meiste Zeit über besser verteidigt haben, als noch in der Vorbereitung. Das war ein klarer Schritt nach vorne. Persönlich freue ich mich, dass ich meine Präsenz heute wieder besser auf den Platz bringen konnte, als noch in den Testspielen.“

Mario Engels: „Mit meinem ersten Pflichtspieleinsatz für den SVS bin ich zufrieden. Ich freue mich über meine Vorlage und mit etwas Glück mache ich auch selbst noch einen rein. Ich musste aber auch defensiv eine Menge arbeiten. Ein 1:1 in Kiel zum Auftakt ist ein gutes Ergebnis. Wir freuen uns jetzt auf die drei Heimspiele hintereinander mit dem Pokalkracher gegen Gladbach. Von mir aus könnte es schon morgen losgehen.“