Dimitrij Nazarov (Aue) im Zweikampf mit Stefan Kulovits (SV Sandhausen) und Foerster (Sandhausen) beim Spiel SV Sandhausen gegen Erzgebirge Aue am 03.03.2018 in der 2. Fussball Bundesliga, Foto: Michael Bermel/Eibner

„Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar noch ein Sieg drin gewesen“

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen – FC Erzgebirge Aue.

Otmar Schork: „Über weite Strecken der Begegnung waren wir heute klar spielbestimmend mit viel Ballbesitz. Nach dem Gegentreffer hat die Mannschaft weiterhin Moral bewiesen und den hochverdienten Ausgleich gemacht. Zu mehr hat es leider nicht gereicht.“

Kenan Kocak: „Wir wussten im Vorfeld, dass in diesem Spiel wenige Chancen für uns herausspringen werden, weil Aue aus einer sehr kompakten Defensive agiert. Uns ist es sehr gut gelungen, die Konter der Gäste zu unterbinden und hatten Kontrolle über das Spiel. In der zweiten Halbzeit bekommen wir quasi aus dem Nichts das 0:1, Respekt vor meiner Mannschaft, wie sie nochmal in die Partie gekommen ist und den Ausgleich erzielt hat. Mit der Mentalität bin ich deshalb heute sehr einverstanden.“

Markus Karl: „Wir müssen uns heute vorwerfen, dass wir zu wenig klare Chancen herausgespielt haben. Positiv ist, dass wir in der zweiten Hälfte nach dem Rückstand nicht aufgegeben, geduldig gespielt und die Partie dominiert haben.“

Tim Knipping: „Das war für mich heute natürlich ein gebrauchter Tag. Das 0:1 nehme ich klar auf meine Kappe. Das tut mir sehr leid für die Mannschaft, die danach kämpft und ackert und den Ausgleich erzielt. Nach dem langen Ball hinter unsere Abwehrkette herrschte bei uns kurzzeitig Uneinigkeit und danach habe ich den Ball nicht wegbekommen. Aber Kompliment an meine Mitspieler. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar noch ein Sieg drin gewesen.“

Rúrik Gíslason: „Es ist sehr schade, dass wir heute nur einen Punkt holen konnten. Ich bin sehr froh, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann, die Position die ich ausübe spielt hierbei keine große Rolle. Wir haben eine gute Mannschaft und müssen an unsere eigenen Stärken glauben.“