"Nach dem Ausgleich müssen wir den Punkt eigentlich mitnehmen"

Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV - SV Sandhausen.

Uwe Koschinat: „Das war ein verdienter Sieg für den HSV. Im ersten Durchgang waren wir klar unterlegen und unser starker Keeper hielt lange die Null. Wir sind dann aber besser in die zweite Halbzeit gestartet und haben ein bisschen aus dem Nichts heraus das 1:1 erzielt. Leider gerieten wir schnell wieder in Rückstand. Trotz der Überlegenheit des HSV hatten wir bis zum Schluss die Hoffnung, durch einen Lucky Punch noch einen Punkt mitzunehmen, doch das ist leider nicht gelungen, obwohl das in unserer derzeitigen Situation unser Ziel war. Aber wir haben gezeigt, dass man Feldunterlegenheit durch Teamgeist wieder wettmachen kann und das muss der Schlüssel für das Spiel gegen Bochum sein.“

Dennis Diekmeier: „Natürlich war es zu Beginn ein seltsames Gefühl, wieder hier in meinem alten Stadion zu spielen, aber auch ein besonderes. Wir wussten, dass das heute ein sehr schwieriges Spiel werden würde. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, als im ersten Durchgang. Nach dem Ausgleich müssen den Punkt eigentlich mitnehmen. Das schnelle Gegentor war sehr bitter. Meine ersten Wochen in Sandhausen empfinde ich als sehr positiv, wir haben geile Typen in der Mannschaft. Wir wollen das Positive mitnehmen und ich bin optimistisch, dass wir die schwierige Aufgabe packen werden.“

Tim Knipping: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben am Anfang die Griffigkeit in den Zweikämpfen vermissen lassen. Aber je länger das Spiel dauerte, desto besser haben wir es gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir hier in Hamburg ein richtig gutes Spiel abgeliefert und meiner Meinung nach nicht unverdient den Ausgleich gemacht. Leider bekommen wir unglücklich das 1:2, als der HSV seine Qualitäten voll ausspielte und wir deshalb am Ende ohne Punkte dastehen. Ich bin froh, dass ich heute nach meiner langen Verletzung mein Comeback geben konnte, aber ich hätte lieber drei Punkte mitgenommen.“

Marcel Schuhen: „Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, weil wir den Kampf nicht angenommen haben. Das war heute ein Spiel, in dem man Abstiegskampf zeigen und leben konnte. In der zweiten Halbzeit sind wir viel couragierter aufgetreten und auch das Zweikampfverhalten war besser. Wir haben uns in jeden Zweikampf geworfen und genau das sind die Tugenden, die man in dieser Lage an den Tag legen muss. In der zweiten Halbzeit gab es so gut wie keine Chance mehr für den HSV und so müssen wir das im nächsten Spiel wieder machen.“