"Nach dem Seitenwechsel haben wir eine gute Reaktion gezeigt"

Die Stimmen zum Spiel 1. FC Union Berlin - SV Sandhausen:

Otmar Schork: „Aus meiner Sicht haben wir die Anfangsphase komplett verschlafen. Obwohl wir wussten, dass Union bei Standards gefährlich ist, haben wir in den ersten zehn Minuten drei Eckbälle zugelassen, wovon einer zum 0:1 geführt hat. Nachdem wir zu Beginn auch viele Probleme im Spielaufbau hatten, so konnten wir uns mit zunehmender Spieldauer immer mehr lösen und in der zweiten Halbzeit war es dann ein offenes Spiel. In dieser Phase müssen wir durch Schleusener das 1:1 machen. Insgesamt ist es ärgerlich, dass wir nach Hamburg und Bochum zum dritten Mal die Anfangsphase verschlafen und daran müssen wir arbeiten.“

Uwe Koschinat: „Wenn man das Spiel fair betrachtet, muss man zu dem Schluss kommen, dass der Sieg für Union in Ordnung geht. Mit etwas mehr Präzision kommen wir durch Schleusener zum Ausgleich. Trotzdem muss man sagen, dass wir der Körperlichkeit der Unioner zu oft und gerade bei Standards unterlegen waren. Man muss zugeben, dass wir das Spiel verdient verloren haben. Es gibt bekanntlich nicht viele Mannschaften, die hier was geholt haben. Für uns zählen die Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe. Gegen Darmstadt wollen wir am Freitag unbedingt punkten.“

Tim Knipping: „Wir wussten, was hier auf uns zukommt, dass Union sehr körperbetont spielen würde und gefährlich bei Standards ist. Umso ärgerlicher ist es, dass wir nach einem Standard in Rückstand geraten.  Danach wird es natürlich schwer, An der Alten Försterei mitzunehmen. Trotzdem haben wir in der zweiten Halbzeit ein ordentliches Spiel gemacht und durch Schleusener fast des Ausgleich erzielt. Wenn wir weiter so arbeiten, dann bin ich überzeugt, dass wir auch wieder unsere Tore machen.“

Fabian Schleusener: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und waren nicht griffig genug in den Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit waren wir wesentlich besser im Spiel und hatten mehr Spielanteile. Wirklich schade, dass es nicht für mehr gereicht hat. Bei meiner Chance muss ich sagen, dass es im Nachhinein vielleicht besser gewesen wäre, den Ball erst festzumachen. Wir werden das Spiel jetzt analysieren und richten dann schnell den gesamten Fokus auf unser Heimspiel gegen Darmstadt.“

Denis Linsmayer: „Wir können froh sein, dass wir mit nur einem Gegentor in die Halbzeit gehen. Die haben wir definitiv verschlafen. Nach dem Seitenwechsel haben wir eine gute Reaktion gezeigt. Die wenigen Chancen, die man hier bei Union Berlin bekommt, muss man dann eben auch nutzen. Nichtsdestotrotz haben wir uns heute mehr ausgerechnet.“