"So darfst du im Pokal einfach nicht auftreten"

Die Stimmen zum Spiel 1. FC Heidenheim - SV Sandhausen.

Jürgen Machmeier: „Der Elfmeter war komplett unnötig. Wir haben es heute den Heidenheimern viel zu einfach gemacht. In unserer kurzen Hochphase hatten wir die ein oder andere Chance, konnten aber keine davon für uns nutzen. Mit dem 0:3 war das Spiel dann gelaufen. Diese Niederlage tut natürlich sportlich unheimlich weh, aber ganz klar auch aus finanzieller Sicht.“

Otmar Schork: „Klar sind wir enttäuscht. Die ersten Minuten haben wir komplett verschlafen, trotzdem muss man den Elfmeter aus meiner Sicht nicht geben. Wir waren nicht präsent genug. Nach dem 0:2 sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten die ein oder andere Möglichkeit. Letztendlich hat die Durchschlagskraft gefehlt. Wenn wir die Chance durch Förster und Wooten nutzen, wird es nochmal spannend, aber am Ende haben auch die Kräfte nachgelassen. Bei Tim Kister besteht der Verdacht auf Mittelfußbruch. Er wird für den Freitag auf jeden Fall ausfallen, näheres erfahren wir nach dem morgigen Röntgen. Jetzt gilt es, die Kräfte zu sammeln und die Köpfe wiederaufzurichten. Dann wollen wir am Freitag in Dresden an die Leistungen in der Liga anknüpfen.“

Uwe Koschinat: „Ich kann heute sagen, dass meine Mannschaft in den Kernkompetenz des Zweitliga-Fußballs eine Lehrstunde erhalten hat. Aus meiner Sicht haben wir in der ersten Phase den Gegner eingeladen ein kompaktes Pressing zu spielen. Diese Unentschlossenheit hat dann zur Führung der Heidenheimer geführt. Eine Viertelstunde vor der Pause haben wir den Druck erhöht, unsere Chancen aber nicht genutzt. Ich hoffe, dass wir aus der Partie heute ausreichende Lehren für die Zukunft ziehen können und wieder an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.“

Stefan Kulovits: „In den beiden ersten Spielen unter dem neuen Trainer, sind wir gut in die Partie gekommen und haben immer ein frühes Tor geschossen. Das war heute nicht der Fall. In der 2. Halbzeit hätten wir durch einen Anschlusstreffer nochmal einen echten Pokalfight bewirken können, aber dann bekommen wir auch noch das 0:3. So darfst du im Pokal einfach nicht auftreten. Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich abhaken, in drei Tagen können wir schon wieder ein neues Ergebnis erzielen. Wir wollen in der Liga unbedingt dranbleiben und Anschluss ans Mittelfeld herstellen.“

Fabian Schleusener: „Wir sind nach Heidenheim gefahren, um das Spiel zu gewinnen. Nach dem 0:2 war unser Matchplan erstmal dahin, im Anschluss haben wir es dann aber ganz ordentlich gemacht und uns gut nach vorne durchgearbeitet. Wir wissen aber auch, dass Heidenheim gut verteidigen kann. Am Ende müssen wir aufmachen und kassieren das 0:3. Wir dürfen jetzt nicht lange darüber nachdenken, das Spiel in Dresden wird unheimlich wichtig für uns.“