SVS unterliegt Aufsteiger Osnabrück

Im ersten Heimspiel der Saison 2019/20 verliert der SVS trotz zahlreicher Torgelegenheiten gegen den VfL Osnabrück mit 0:1.

Keine Veränderungen

Zum ersten Heimspiel der Saison 2019/20 gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück vertraut Chef-Trainer Uwe Koschinat auf dasselbe Team, wie beim Unentschieden zum Auftakt in Kiel. Das bedeutet es stehen mit Martin Fraisl, Gerrit Nauber, Ivan Paurevic und Mario Engels wieder vier Neuzugänge in der Startelf.

Muntere Anfangsphase

Die Partie selbst beginnt abwechslungsreich. Die Gäste aus Osnabrück verbuchen in der dritten Spielminute den ersten Torschuss, als Benjamin Girth im Strafraum zum Kopfball kommt, diesen aber neben den Pfosten setzt. Gleiches gilt auf der Gegenseite für Leart Paqarada, dessen direkter Freistoß nur ans Außennetz geht.

Zenga und Engels haben die Führung auf dem Fuß

Der SVS wird mit zunehmender Spielzeit klar spielbestimmend und erhöht den Druck. Daraus resultieren die bis dato besten Chancen der Partie. Erik Zenga erobert sich im Mittelfeld den Ball und dringt mit hohem Tempo in den Strafraum ein. Sein Abschluss ist aber zu unplatziert und deshalb kein Problem für Gäste-Torhüter Körber. Nur wenige Augenblicke später gelangt ein schöner Spielzug von Philipp Förster über Rúrik Gíslason auf Mario Engels, der an der Strafraumgrenze jedoch zu zentral abschließt. Auch Förster kommt mit seinem Abschluss in der 39. Minute nicht am VfL-Keeper vorbei. Es bleibt zur Pause – trotz sehr guter Chancen – beim torlosen Unentschieden.

Förster an den Pfosten, Doppelwechsel

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts bekommen die Zuschauer im BWT-Stadion am Hardtwald ein ähnliches Bild zu sehen. Der SVS bleibt weiter die spielbestimmende Mannschaft, kann aber zu wenig Druck auf die Osnabrücker Abwehr ausüben und ist nicht zwingend genug Richtung Tor. Die Ausnahme in der 68. Spielminute, als ein Konter über Förster, der mit Behrens einen Doppelpass spielt, bis in den gegnerischen Strafraum läuft, sein Abschluss aber am Pfosten landet. Wenige Minuten später bringt Koschinat mit Enrique Pena Zauner und Robin Scheu zwei neue Flügelspieler, die für Behrens und Engel ins Spiel kommen und nochmals den Druck über die Außenpositionen erhöhen sollen.

Alvarez bringt Osnabrück in Front

Doch statt neuer Angriffe Richtung Osnabrücker Tor hat der SVS eine Viertelstunde vor dem Ende Glück: Fraisl rettet zunächst vor Agu, der Nachschuss von Heider trifft dann den im Weg liegenden Osnabrücker und findet somit nicht den Weg ins freie Tor. Doch das Tor für den Aufsteiger fällt wenige Augenblicke später dennoch. Der gerade eingewechselte Alvarez nutzt einen direkten Freistoß die Gäste aus zentraler Position zur Führung.

 

Diekmeier verfehlt um Zentimeter

Der Schock sitzt tief, aber in der fünf minütigen Nachspielzeit wirft der SVS nochmals alles in die Waagschale und kommt nochmals zu einer großen Gelegenheit. Nach einem Eckball von Pena Zauner kommt Kapitän Diekmeier im Fünfmeterraum zum Kopfball, verfehlt das Tor aber um Haaresbreite. Danach ist Schluss, der SVS unterliegt dem Aufsteiger aus Osnabrück mit 0:1, trotz eines überlegen geführten Spiels mit vielen Torchancen.

Am kommenden Freitag, den 09. August, gastiert Bundesligist Borussia Mönchengladbach in der ersten Runde des DFB-Pokals am Hardtwald. Anpfiff ist um 20:45 Uhr. Für die Heim-Blöcke A2 und A4 sind noch Tickets verfügbar, zudem gibt es noch wenige Business-Tickets, die online oder im Fanshop erworben werden können.

SV Sandhausen: Fraisl – Diekmeier (C), Nauber, Zhirov, Paqarada – Paurevic (83‘ Zenga), Zenga – Behrens (71‘ Scheu), Förster, Engels (71‘ Pena Zauner) – Gíslason

VfL Osnabrück: N.-J. Körber - Gugganig, Heyer, Susac - N. Schmidt (73‘ Alvarez), U. Taffertshofer, Blacha, Agu, Heider, Ouahim (90‘ Köhler) – Girth (55‘ Friesenbichler)

Tore: 0:1 Alvarez (78‘)

Zuschauer: 5.025