U17 gewinnt Derby gegen den KSC

In einem hochdramatischen Spiel setzte sich das Team von Trainer Bernd Bechtel am Ende mit 4:3 durch und bleibt zumindest vorübergehend an der Tabellenspitze.

„Es war ein Derby mit allem, was dazugehört. Zum Glück mit dem besseren Ende für uns“, war Bechtel nach dem Spiel erleichtert. Die Auswärtspartie beim Nachwuchs des Karlsruher SC war an Emotionalität, Intensivität, aber auch spielerischer Qualität kaum zu überbieten. „Das war ein Spiel auf hohem Niveau mit Spannung bis zur letzten Sekunde.“

Sichere Pausenführung

Aber der Reihe nach: Der SVS fand zunächst gut in die Partie und versuchte, mit langen Bällen gegen tief stehende Karlsruher zu agieren. Im Gegenzug hat die U17 gut verteidigt und ging in der achten Minute nach einem berechtigten Foulelfmeter durch Maxi Heinl verdient in Führung. Nur vier Minuten später sorgte Ricardo Rittersgerger Galan für die 2:0-Pausenführung.

Rasanter zweiter Durchgang

Nach der Pause ging der SVS nach einem Eigentor des KSC sogar schnell mit 3:0 in Führung. „Aber dann begann das große Aufbäumen beim KSC“, so Bechtel, der mit ansehen musste, wie sich seine Spieler von der beginnenden Hektik anstecken ließen. In der 63. Minute gelang dem KSC per Elfmeter der 2:3-Anschlusstreffer und nur fünf Minuten später gar der Ausgleich. „Der war zugegebenermaßen verdient“, resümierte Bechtel. „Wir hatten keine Ruhe mehr im Spiel, haben die Bälle zu schnell verloren und keine klaren Aktionen mehr nach vorne gehabt.“ Das Spiel war nun auf beiden Seiten von Emotionen geprägt. Dennoch erkämpfte sich der SVS am Ende das Glück des Tüchtigen. In der Nachspielzeit erzielte Marc Knäblein den vielumjubelten Siegtreffer.

„Solch ein Spiel verliert man schnell“

„Wir haben es unnötig spannend gemacht nach der deutlichen Führung, aber trotzdem nie aufgegeben“, war Bechtel stolz auf sein Team. „An diesem Spiel erkennt man, dass wir Fortschritte machen und nach dem Ausgleich nicht eingebrochen sind. Solch ein Spiel verliert man ja auch schnell mal. Wir haben weiter an uns geglaubt und auf Sieg gespielt. Der war am Ende zwar glücklich, aber nicht unverdient.“

Nach der Winterpause empfängt die U17 am Samstag, den 03. März, die TSG 1899 Hoffenheim.

So spielten sie: Jonas Hübner - Fabian Werner Weingärtner (57' Bora Sahin), Marvin Alexa, Ferhat Savur (66' Wodarz), Maximilian Heinl (61' Saravanja), Ricardo Rittersberger Galan (76' Zuch), Maurice Winter, Mark Knäblein (C), Luca Hofmann, Giuliano Cultera, Lukas Groß

Tore: 0:1 Heinl (FE,8'), 0:2 Rittersberger Galan (12'), 0:3 Bolay (ET, 45'), 1:3 Varivoda (48'), 2:3 Fitze (63'), 3:3 Kronemayer (68'), 3:4 Knäblein (80')