U19 trifft im Pokal auf die Schanzer

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erreichte der SVS-Nachwuchs die zweite Runde im DFB-Pokal der Junioren. Im Achtelfinale muss die Mannschaft von Trainer Jens Großmann erneut auswärts antreten.

Hort Hrubesch persönlich spielte bei der heutigen Auslosung die Losfee. Hochkarätige Gegner wie der FC Bayern München, Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach befanden sich gemeinsam mit dem SVS im Lostopf. Am Ende hieß der Gegner FC Ingolstadt.

SVS gerne in der Außenseiterrolle

„Schwieriges Los“, kommentierte Großmann nach der Ziehung. „Wenn ich einen Wunsch frei gehabt hätte, hätte ich gerne ein Heimspiel gehabt. Wir sehen aber durchaus eine Chance auf ein Weiterkommen.“ Dass der SVS mit der Rolle des Außenseiters gut zurechtkommt, stellte er beim überzeugenden 3:1-Auswärtssieg in der ersten Runde beim 1. FC Köln unter Beweis. „Vielleicht unterschätzen uns auch die Ingolstädter.“

Stadler glaubt an erneute Überraschung

Auch Joachim Stadler, Leiter des SVS-Nachwuchsleistungszentrums, glaubt an eine erneute Überraschung: „Ingolstadt ist der klare Favorit. Trotzdem glaube ich, dass wir mit unserer Mannschaft auch diese Hürde meistern können.“ Für die Nachwuchsabteilung habe der DFB-Juniorenpokal einen hohen Stellenwert. Er sei die beste Gelegenheit, sich auf einer Bühne mit den besten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen.

„Erwarte ein Spiel auf Augenhöhe“

Auch im Ligabetrieb ist die U19 optimal gestartet. Nach drei Spielen, drei Siegen und 12:2 Toren steht der SVS auf Tabellenplatz zwei hinter den punktgleichen Stuttgarter Kickers. Den Erfolg führt Großmann auch auf den in der Breite gut aufgestellten Kader zurück. „Der Pokal ist ein ganz anderer Wettbewerb. Dennoch sind Siege natürlich gut für das Selbstvertrauen. Auch wenn Ingolstadt den Heimvorteil auf seiner Seite hat, erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe.“

Die Partie findet am Wochenende des 30. Septembers und ersten Oktobers statt.