„Wir hatten heute einen überragenden Mann im Tor“

Die Stimmen zum Spiel 1. FC Nürnberg – SV Sandhausen.

Otmar Schork: „Schade, dass wir uns als Mannschaft nicht für die Leistung von Marcel Schuhen belohnt haben. Er hat uns heute in zahlreichen Situationen vor einem Rückstand bewahrt. In der ersten Halbzeit waren wir mit dem 1. FC Nürnberg auf Augenhöhe und phasenweise die bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu sehr in die Defensive drängen lassen, das Gegentor entstand durch einen Nürnberger Konter, der nach einem Ballverlust eingeleitet wurde. Aufgrund dessen ist der Sieg der Nürnberger verdient.“

Kenan Kocak: „Wir haben uns auf die Partie sehr gut eingestellt und dies im ersten Durchgang auch gut umgesetzt. Meine Mannschaft hat dem Gegner das Leben durch frühes Pressing und hohes Anlaufen schwergemacht. Unser Manko ist, dass wir zu viele Chancen in der Offensive liegen lassen. In den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs konnten wir kaum für Entlastung sorgen und haben uns als Team zu weit nach hinten ziehen lassen. Wir müssen auf die Leistung aus dem ersten Durchgang aufbauen und unsere Lehren aus dem zweiten Abschnitt ziehen.“

Marcel Schuhen: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, denn die Nürnberger waren meist nur nach Standardsituationen gefährlich. Ansonsten waren wir spielerisch die bessere Mannschaft. Im zweiten Durchgang strahlten wir keine Torgefahr mehr aus, umso bitterer ist es dann, dass der Schuss von Leibold den Weg ins Tor fand. Wichtig ist aber, dass auch heute die kämpferische Moral und die Leidenschaft vorhanden war.“

Denis Linsmayer: „In der zweiten Halbzeit waren wir in den Zweikämpfen nicht mehr so aggressiv, wie im ersten Abschnitt. Im Offensivspiel hatten wir außerdem zu viele Ballverluste, woraus auch das Gegentor entstand. In den nächsten Wochen sollte hinten wieder die Null stehen und die Effektivität in der Offensive erhöht werden. Im Endeffekt war es ein bitterer Nachmittag für uns.“

Tim Kister: „Wir hatten heute einen überragenden Mann im Tor, der uns immer wieder vor einem Gegentor bewahrt hat. In der ersten Halbzeit gab es einige Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben, von daher ist es enttäuschend, hier 0:1 zu verlieren.“