Mario Engels (SV Sandhausen,#8) bejubelt seinen Treffer zum 1-0 mit seinen Mitspielern beim Spiel SV Sandhausen vs. 1. FC Nuernberg in der 2. Fussball Bundesliga am 16.08.2019,DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEOFoto: Michael Bermel/Eibner

„Wir müssen permanent an unsere Leistungsgrenze kommen“

Am morgigen Samstag, den 05. Oktober, empfängt der SV Sandhausen den FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 13 Uhr.

Fehlende Torgefahr und Aggressivität im Zentrum

Aus den letzten drei Begegnungen holte der SVS in der 2. Bundesliga nur einen Punkt, auf das 1:1-Unentschieden gegen Bochum folgte letzten Sonntag eine 0:2-Niederlage gegen St. Pauli. „Wir haben in den vergangenen beiden Spielen verdient nicht gewonnen. Meine Aufgabe ist es nun, diese Situation zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen“, betonte Chef-Trainer Uwe Koschinat auf der Pressekonferenz vor dem morgigen Heimspiel. Vor allem die Torgefahr und Aggressivität im Mittelfeld-Zentrum habe dem 48-jährigen Fußballlehrer dabei nicht gefallen. Darauf habe er in dieser Trainingswoche hohen Wert gelegt. Koschinat erläuterte, dass seine Spieler „permanent an ihre Leistungsgrenze kommen müssen, um in der 2. Bundesliga zu punkten.“

Gíslason kehrt in den Kader zurück

Personelle Wechsel seien deshalb nicht ausgeschlossen, kündigte der Trainer an. Grade im zentralen Mittelfeld auf den laufintensiven Positionen müsse man genau abwägen. Dabei hat der Coach fast die freie Auswahl. Der zuletzt erkrankte Isländer Rúrik Gíslason wird am morgigen Samstag wieder in den Kader der Schwarz-Weißen zurückkehren. Erfreuliche Nachrichten gibt es zudem von Markus Karl, der nach seinem Kreuzbandriss zuletzt ein individuelles Programm auf dem Trainingsplatz absolvierte.

Eine ähnliche Ausgangssituation wie in der Vorwoche

Die Ausgangssituation vor dem morgigen Heimspiel sei, laut Koschinat, eine ähnliche, wie in der Vorwoche. Erzgebirge Aue kommt nämlich mit einem 4:1-Heimsieg im Derby gegen Dynamo Dresden nach Sandhausen. „Dieser Sieg hat für Aue eine enorm hohe Bedeutung. Wir erwischen die Veilchen also in einer derzeit sehr positiven Verfassung“, so Koschinat zum aktuellen Tabellenvierten der 2. Bundesliga. Der SVS-Trainer findet es bewundernswert, wie viele Spieler sich bei den Lila-Weißen mit dem Verein identifizieren und Woche für Woche alles für ihre Farben auf dem Platz geben. Zudem haben die Veilchen gute Erinnerungen an Sandhausen. Das letzte Auswärtsspiel am Hardtwald Anfang März diesen Jahres gewann Aue klar mit 3:0.