Andrew Wooten ( SV Sandhausen 1916 #7 ) Sebastian Griesbeck (1.FC Heidenheim #18), 1.FC Heidenheim vs. SV Sandhausen 1916, DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video, Foto: Langer / Eibner-Pressefoto

„Wir wissen ganz genau, was wir unseren Fans am Sonntag abzuliefern haben“

Am kommenden Sonntag, den 02. Dezember, empfängt der SV Sandhausen am 15. Spieltag der 2. Liga den Tabellenelften 1. FC Heidenheim. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 13:30 Uhr.

Defensivverhalten stand bei der Trainingsarbeit im Vordergrund

Rückblickend auf das letzte Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (1:2) betonte Cheftrainer Uwe Koschinat auf der heutigen Spieltags-Pressekonferenz noch einmal, wie eminent wichtig es sei, das eigene Tor deutlich sorgsamer zu verteidigen. „Das habe ich auch gestern der Mannschaft noch einmal klargemacht“, betonte der 47-Jährige. „Das muss für den Rest der Saison das Fundament sein, auf dem wir aufbauen wollen.“ Man stehe zwar derzeit für eine durchaus attraktive Spielanlage, was gerade die Statistiken der Auswärtsspiele belegen. Aber Fakt sei auch, dass am Ende außer in Paderborn nichts Zählbares dabei heraussprang. „Wir wissen, dass wir immer Tore schießen können. Trotzdem können wir nicht immer diese brutale Effizienz an den Tag legen, wie beispielsweise im Heimspiel gegen Ingolstadt. Und gerade dann muss die Defensivleistung einfach stimmen.“ Dazu gehören sowohl taktische Lösungsansätze, als auch individuelle in der jeweiligen Situation. Aus diesem Grund stand in der aktuellen Trainingswoche auch das Defensivverhalten im Vordergrund.

Wooten fraglich

Dabei gefehlt hat zu Wochenbeginn Stürmer Andrew Wooten, den ein grippaler Infekt außer Gefecht setzte. „Wir hatten eine ähnliche Situation vor dem Duisburg-Spiel“, klärte Koschinat auf. „Damals kam Andrew gegen Ende der Woche zurück und wir haben uns dazu entschieden, ihn von Anfang an spielen zu lassen.“ Jetzt sei die Situation allerdings eine andere, da sich der Infekt als deutlich hartnäckiger herausstellte. Ob der US-Amerikaner am Sonntag Bestandteil des Kaders sein wird, müssen die nächsten Tage zeigen. Ansonsten steht dem Trainer bis auf die Langzeitverletzten Tim Knipping (Einriss im Meniskus) und Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) der komplette Trainingskader zur Verfügung. Einzig Rúrik Gíslason setzte die heutige Einheit aus, da er gestern eine leichte Blockade im Rückenbereich verspürte. „Ich gehe aber davon aus, dass er morgen wieder in vollem Umfang trainieren und am Sonntag auch spielen kann.“

Die Revanche

Denn da empfängt der SVS mit dem 1. FC Heidenheim eine Mannschaft, die „in diesem Jahr eine gute Rolle in der 2. Liga spielt und auswärts schon einigen Top-Teams das Leben schwergemacht hat“, so Koschinat, der zusammen mit FCH-Trainer Frank Schmidt den Trainerschein machte. Vor fast auf den Tag genau einem Monat musste der SVS in der zweiten Runde des DFB-Pokals eine bittere 0:3-Niederlage an der Brenz einstecken. Dennoch gibt sich der Sandhausen-Coach vor dem erneuten Aufeinandertreffen kämpferisch: „Wir wissen ganz genau, was wir unseren Fans am Sonntag abzuliefern haben, damit sie nach dem Spiel zufrieden nach Hause gehen. Unabhängig von der aktuellen Tabellenkonstellation und unabhängig vom Pokalspiel in Heidenheim, wird es am Sonntag kaum etwas Schöneres für unsere Fans geben, als einen Heimsieg gegen den FCH.“

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