„Zeit für einen Dreier am Hardtwald!“

Am kommenden Samstag, den 09. November, trifft der SV Sandhausen im heimischen BWT-Stadion am Hardtwald auf die SpVgg Greuther Fürth. Der Gast aus Franken ist aktuell seit drei Partien ungeschlagen.

„Charakter und Herz gezeigt“

Bei der heutigen Pressekonferenz vor dem anstehenden Heimspiel gegen Greuther Fürth blickte Chef-Trainer Uwe Koschinat zunächst auf das vergangene Wochenende zurück. Beim 1:1-Unentschieden gegen Bundesligaabsteiger Hannover 96 habe er in weiten Teilen ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. „Nach dem frühen Rückstand hat mein Team sehr viel Charakter und Herz gezeigt, wodurch sich ein deutliches Übergewicht zu unseren Gunsten ergeben hat. Wir haben deshalb im zweiten Durchgang den verdienten Ausgleich erzielt“, so der 48-Jährige.

Paurevic nach Sperre zurück

Aufgrund einer Sperre konnte am vergangenen Freitag Mittelfeldspieler Ivan Paurevic bei dieser Punkteteilung nicht mitwirken, am kommenden Samstag wird er dem SVS nun aber wieder zur Verfügung stehen. Außerdem hat Koschinat in dieser Trainingswoche keinen weiteren Spieler mit größeren Blessuren zu beklagen. Er kann gegen das Kleeblatt also bis auf Markus Karl (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Erik Zenga (Kreuzbandriss) aus den Vollen schöpfen.

Gefährliches Offensiv-Trio

Der kommende Gegner aus Fürth ist aktuell seit drei Partien unbesiegt und hat am vergangenen Wochenende gegen Darmstadt 98 mit 3:1 gewonnen. „Greuther Fürth hat unter Stefan Leitl eine unglaubliche Entwicklung genommen. Die Routine in der Defensive ist sehr auffällig, denn in Drucksituationen verlieren sie nie die Übersicht“, lobte der SVS-Coach den kommenden Gegner. Auch in der Offensive besitze Fürth mit Havard Nielsen, Branimir Hrgota und Daniel Keita-Ruel ein brutal torgefährliches Trio.

Auf Augenhöhe

Koschinat sehe seine Mannschaft aber auf Augenhöhe mit dem nächsten Gegner, auch wenn das Momentum aktuell für die Leitl-Elf spreche. Ein Sieg am Samstag würde den SVS in eine gute Ausgangssituation für die Länderspielpause bringen. „Der Druck von den unter uns platzierten Teams ist da, das ist aber typisch für die 2. Bundesliga. Es wird Zeit für einen Dreier am Hardtwald!“, kündigte Koschinat an.