13.09.2019 18:30 Uhr

SVS unterliegt beim Karlsruher SC

Der SV Sandhausen verliert am Freitagabend beim Aufsteiger Karlsruher SC knapp mit 0:1.

Türpitz und Taffertshofer in der Startelf

Nach der Länderspielpause startet der SV Sandhausen im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC mit zwei Änderungen im Vergleich zur letzten Partie gegen Darmstadt 98. Für Mario Engels und den zum VfB Stuttgart gewechselten Philipp Förster stehen Emanuel Taffertshofer und Philip Türpitz in der Anfangsformation. Neuzugang Besar Halimi ist noch nicht im Kader.

Gíslason mit der ersten Chance

Die erste Chance der Begegnung gehört direkt den Gästen: Rúrik Gíslason dreht sich in der vierten Spielminute um seinen Gegenspieler und sucht sofort den Abschluss. Dieser geht nur knapp am Tor des Aufsteigers vorbei. In der 15. Spielminute ist es Türpitz der aus der Distanz abzieht, KSC-Torhüter Uphoff kann mit Mühe zur Ecke klären. Martin Fraisl, im Tor des SVS, muss in der 27. Spielminute zum ersten Mal ins Geschehen eingreifen. Philipp Hofmann versucht an der Strafraumgrenze sein Glück, doch der Österreicher pariert stark.

Zenga hat die Führung auf dem Fuß, torlos zur Pause

In der Defensive lässt der SVS ansonsten kaum nennenswerte Chancen zu. Nach einer guten halben Stunde flankt Leart Paqarada den Ball aus halblinker Position in den Strafraum. Erik Zenga kann sich mit einer starken Ballannahme viel Luft verschaffen und taucht alleine vor KSC-Keeper Uphoff auf, der mit einer Fußabwehr zur Ecke klären kann. Bis zum Halbzeitpfiff bleibt es im Wildpark beim torlosen Unentschieden.

Karlsruhe geht in Führung

Nach dem Seitenwechsel bleibt die Mannschaft von Uwe Koschinat die aktivere. In der 56. Spielminute prallen Gíslason und Stiefler nach einem Kopfballduell im Mittelfeld zusammen. Während Gíslason draußen behandelt werden muss, kann der KSC-Akteur direkt weitermachen. Und wenige Augenblicke ist es dann der Ex-Sandhäuser, der am langen Pfosten eine Hereingabe im dritten Versuch zum 1:0 für die Karlsruher gegen SVS-Keeper Fraisl über die Linie stochern kann.

 

Engels für Zenga

In der 64. Spielminute wechselt Koschinat dann zum ersten Mal aus. Mario Engels kommt für Erik Zenga auf den Platz. Danach gibt es auf beiden Seiten die nahezu identische Szene: Zunächst köpft der Karlsruher Pourié aufs Sandhäuser Tor, doch Fraisl kann sensationell parieren. Auf der Gegenseite kommt Gíslason mit dem Kopf an den Ball, doch auch hier kann KSC-Keeper Uphoff abwehren.

Zu wenig Druck in der Schlussphase

Für die letzte Viertelstunde kommt Julius Biada für Emanuel Taffertshofer ins Spiel. Wenig später ersetzt Aziz Bouhaddouz Philip Türpitz. Der SVS wirft in der Schlussphase nochmal alles in die Waagschale, spielt aber oft zu ungenau gegen eine gut organisierte Karlsruher Defensive. Zu selten gelingt es Schusspositionen zu erarbeiten oder Hereingaben von den Außenpositionen zu verwerten. Letztlich gelingt es nicht mehr den Ausgleich zu erzwingen.

Am kommenden Samstag, den 21. September, empfängt der SV Sandhausen zuhause den VfL Bochum. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot (C), Gordon, Carlson - Fröde, Wanitzek, Stiefler (83‘ Grozurek), Lorenz (88‘ Camoglu) – Hofmann (90‘ Kobald), Pourié

SV Sandhausen: Fraisl – Diekmeier (C), Nauber, Zhirov, Paqarada – Zenga (64‘ Engels), Linsmayer, Taffertshofer (75‘ Biada), Türpitz (81‘ Bouhaddouz) – Gíslason, Behrens

Tore: 1:0 Stiefler (57‘)

Zuschauer: 13.517

Die Stimmen zum Spiel Karlsruher SC – SV Sandhausen.

Uwe Koschinat: „Das ist eine Niederlage, die uns sehr weh tut. Mit dem Rückstand haben wir heute nicht die Mittel auf den Platz gebracht, um den Ausgleich zu machen. Bis zum Treffer habe ich eine sehr starke Leistung meiner Mannschaft gesehen, in dieser Phase hat nichts auf einen Sieg der Karlsruher gedeutet.“

Dennis Diekmeier: „Am Ende ist es eine extrem bittere Niederlage. Wir sind beim Gegentreffer in Unterzahl, weil Rúrik verletzt raus musste, bekommen den Zugriff nicht und dann macht der KSC den Führungstreffer. Für ein Auswärtsspiel haben wir heute sehr viele Torchancen gehabt. Leider konnten wir diese nicht für einen Treffer nutzen.“

Denis Linsmayer: „Wir sind gut aus der zweiten Halbzeit gekommen und haben Druck auf den KSC aufgebaut. Es ist dann sehr ärgerlich, dass wir genau in der Phase, in der wir ein Mann weniger sind, das Gegentor bekommen. Danach war es ein offener Schlagabtausch. Alles in allem war es sehr deprimierend.“

Karlsruher SC - SV Sandhausen (1:0)

Karlsruher SC SV Sandhausen
Die Aufstellungen am 13.09.2019 18:30 Uhr
Uphoff - Thiede - Gordon - Pisot - Carlson - Fröde - Wanitzek - Stiefler (83. Grozurek) - Lorenz (88. Camoglu) - Hofmann (90. Kobald) - Pourie Fraisl - Diekmeier - Nauber - Zhirov - Paqarada - Linsmayer - Zenga (64. Engels) - Taffertshofer (75. Biada) - Gislason - Türpitz (81. Bouhaddouz) - Behrens
Auf der Auswechselbank
Gersbeck, Kobald, Camoglu, Choi, Groiß, Grozurek, Hanek, Röser, Djuricin Wulle, Klingmann, Verlaat, Frey, Paurevic, Scheu, Biada, Bouhaddouz, Engels
Die Trainer
Alois Schwartz Uwe Koschinat
So fielen die Tore
57. Manuel Stiefler 1:0 -
Schiedsrichter
unbekannt
Zuschauer
13517