SV SANDHAUSEN
06.04.2018 18:30 Uhr

Torloses Remis am Hardtwald

Der SV Sandhausen trennt sich im BWT-Stadion am Hardtwald von der SpVgg Greuther Fürth mit einem 0:0-Unentschieden. Trotz einer überlegenen zweiten Halbzeit gelingt es den Schwarz-Weißen nicht, ihre Chancen in Zählbares umzumünzen.

Kocak tauscht einmal

Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nimmt SVS-Trainer Kenan Koca eine Änderung in der Startelf vor: Für den gelb-gesperrten Denis Linsmayer nimmt Marcel Jansen den Platz neben Kapitän Stefan Kulovits im defensiven Mittelfeld ein. Julian Derstroff und Nejmeddin Daghfous besetzen erneut die Außenbahnen und wechseln häufig die Seiten.

Abwechslungsreicher Beginn

Schon in der ersten Minute müssen die Sandhäuser Fans einmal tief durchatmen. Fürths Aycicek kommt an der Strafraumkante an den Ball und zieht ab. SVS-Keeper Schuhen macht sich lang und kratzt den Ball aus der unteren Ecke. Der Startschuss für eine ereignisreiche Anfangsphase. Nur fünf Minuten Später bekommt Jansen am gegnerischen Sechzehner einen Freistoß zugesprochen, den Daghfous ausführt. Bei tiefstehender Sonne hat Fürths Schlussmann Burchert alle Mühe, den gut platzierten Schuss übers Tor zu lenken. In der 14. Minute erneut eine gute Gelegenheit für die Gäste: Nach einer Flanke von links kommt Narey frei zum Abschluss, zielt jedoch deutlich zu hoch.

Torlos in die Kabine

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs werden die Torraumszenen seltener, die beste Gelegenheit hat Gislason in der 26. Minute. Nach einem Pass von Förster in die Spitze kommt der Isländer von halb links zum Abschluss und verfehlt das Ziel denkbar knapp. Bis zum Pausenpfiff verliert die Partie dann merklich an Tempo. Der SVS hat mehr Ballbesitz und hält die Gäste weitestgehend vom eigenen Tor entfernt. Doch auch die Kleeblätter stehen defensiv stabil und wehren Sandhäuser Angriffsversuche frühzeitig ab. Folgerichtig geht es beim Stande von 0:0 in die Kabine.

Kocak bringt Wooten und Sukuta-Pasu

Nach dem Seitenwechsel beginnen beide Mannschaften unverändert. SVS-Kapitän Kulovits lässt sich im Spielaufbau häufig zwischen die beiden Innerverteidiger fallen, wodurch der SVS bei Ballbesitz noch variabler agiert. In der 66. Minuten setzt Kocak ein klares Zeichen und bringt Wooten für Kulovits, der neben Gislason als zweite Sturmspitze fungiert. Sechs Minuten später kommt mit Sukuta-Pasu für Derstroff ein weiterer frischer Stürmer. Der SVS will dieses Heimspiel mit aller Macht gewinnen.

Gäste stehen tief, Gislason mit letzter Gelegenheit

Die Mannschaft von Kenan Kocak hat nun vollends die Spielkontrolle übernommen und versucht mit langen Bällen das Sturm-Trio in Szene zu setzen. Die Franken haben sich mittlerweile tief in die eigene Hälfte zurückgezogen und versuchen nur noch das Angriffsspiel der Schwarz-Weißen zu unterbinden. Gegen diese massive Abwehr ist es sehr schwer sich Torchancen heraus zu spielen. In der Schlussphase gelingt es dem SVS dennoch gefährliche Torgelegenheiten zu kreieren: Nach einem weiten Einwurf von Jansen kommt Gislason aus halblinker Position zum Abschluss, doch Burchert kann den Ball gerade noch rechtzeitig parieren. In der Nachspielzeit köpft Karl eine lang geschlagene Ecke von Daghfous zurück in die Mitte wo Jansen hauchdünn verpasst. Der letzte Tick fehlt dem SVS heute um ein Tor zu erzielen.

Somit trennen sich am Ende der Begegnung der SV Sandhausen und Greuther Fürth mit einem torlosen Unentschieden. Das nächste Spiel bestreitet der SVS am kommenden Samstag, 14. April 2018, beim MSV Duisburg.

SV Sandhausen: Schuhen – Stiefler, Karl, Knipping, Paqarada – Jansen, Kulovits (C, 66' Wooten) – Daghfous, Förster, Derstroff (73' Sukuta-Pasu) – Gislason

SpVgg Greuther Fürth: Burchert (C) – Hilbert, Maloca, Magyar, Wittek – Gugganig, Aycicek (88‘ Steininger) – Narey, Green (77' Pintér), Ernst – Reese (60' Raum)

Tore: -

Zuschauer: 6.013

 

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen – SpVgg Greuther Fürth:

Jürgen Machmeier: „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, im Moment fehlt uns einfach etwas das Glück vorm Tor. Aber das ist für uns nichts Neues, das kennen wir aus dem letzten Jahr. Die Jungs arbeiten super und ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die notwendigen Punkte noch einfahren werden. Ich denke, dass man in dieser Saison 41 Punkte für den Klassenerhalt brauchen wird. Mit Richi und Andrew ist noch einmal ein hohes Maß an Qualität zurückgekehrt.“

Otmar Schork: „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel abgeliefert, aber wieder einmal die Tore nicht gemacht, trotz 8:0 Ecken für uns. Von daher sind wir natürlich enttäuscht. Wir waren mehrfach dran am Torerfolg. Wir sind froh, dass einige Spieler nun wieder zurückgekehrt sind und das stimmt mich positiv für die nächsten Spiele.“

Kenan Kocak: „Das Spiel hat für uns mit der ersten Chance von Fürth nicht gut angefangen, da wir bei dieser Aktion noch nicht präsent waren. Anschließend haben wir die Kontrolle über das Spiel übernommen und hatten auch einige Torgelegenheiten. Die Gäste haben sich auf das Verteidigen konzentriert und standen in der Defensive kompakt, das hat es für uns sehr schwierig gemacht.“

Marcel Schuhen: „Natürlich sind wir nicht zufrieden, auch wenn wir zu Hause zu Null gespielt haben. Trotzdem ist jeder Punkt für uns wichtig. Wir wollen weiterhin unser Spiel spielen, step by step die Zähler einfahren. Den nächsten Anlauf dafür unternehmen wir nächste Woche in Duisburg.“

Markus Karl: „Wir haben ein stabiles Spiel abgeliefert, hinten die Null gehalten und uns viele gute Torchancen erarbeitet. Trotzdem müssen wir auch wieder mal gewinnen. Wir haben schon in St. Pauli gut gespielt und personell können wir auch bald wieder aus dem Vollen schöpfen. Wenn wir weiterhin so auftreten, dann mache ich mir keine Sorgen. Ich glaube, wenn wir ab jetzt jedes Spiel zu Null spielen, müsste das auch reichen.“

SV Sandhausen - SpVgg Greuther Fürth (0:0)

SV SandhausenSpVgg Greuther Fürth
Die Aufstellungen am 06.04.2018 18:30 Uhr
Schuhen - Stiefler - Karl - Knipping - Paqarada - Kulovits (66. Wooten) - Jansen - Daghfous - Förster - Derstroff (73. Sukuta-Pasu) - GislasonBurchert - Hilbert - Göran Emil Magyar - Maloca - Wittek - Gugganig - Ernst - Narey - Green (77. Pintér) - Aycicek (88. Steininger) - Reese (60. Raum)
Auf der Auswechselbank
Karacic, Roßbach, Seegert, Wooten, Sukuta-Pasu, Vollmann, AygünesFunk, Dursun, Gjasula, Bech, Pintér, Steininger, Raum
Die Trainer
Kenan KocakDamir Buric
So fielen die Tore
--
Schiedsrichter
unbekannt
Zuschauer
6013
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