Die U17 bleibt nach einer guten Leistung in Hoffenheim ohne Punktgewinn

Die U17-Fans hadern mit dem Schiedsrichter. Nicht immer lag der Unparteiische mit seinen Entscheidungen richtig.

Sie spielen heute dynamischer, variantenreicher und lauffreudiger als letzte Woche. Trotzdem kommen die Gastgeber bereits nach 13 Minuten zu ihrem dritten Eckball. Drei Ecken sind mancherorts ein Elfer. Bei Hoffenheim führt der Eckball zum Führungstreffer. Einen Elfer muss es wenig später eigentlich geben, als Philipp Neuberger im Hoffenheimer Strafraum von den Füßen geholt wird. Selbst die Fans der Gastgeber können es kaum fassen, dass der Pfiff des Schiedsrichters ausbleibt. Die Fans des SVS fühlen ihr Team nicht nur mit dieser Entscheidung benachteiligt, doch sie hoffen auf die zweite Halbzeit.

Diese beginnt stark für den SVS, der druckvoll in die gegnerische Hälfte kombiniert. Doch in der 46. Minute kommt Hoffenheim zu einer Flanke. Die Flanke kommt vors Sandhäuser Tor, und plötzlich rennen die Jungs einem Zweitore-Rückstand hinterher. Sie geben sich nicht auf, versuchen immer wieder, mit den starken Hoffenheimern mitzuhalten. Viele klare Torchancen gibt es nicht. Als Evangelos Politakis es endlich einmal in den gegnerischen Strafraum schafft, kommt er zu Fall. Doch ewig grüßt das Murmeltier: Der Pfiff des Schiedsrichters bleibt erneut aus, und man spürt, wie schwer es den Jungs fällt, trotzdem weiter zu kämpfen. Der Sieg der Gastgeber geht am Ende in Ordnung. Die SVS-Fans diskutieren nach dem Abpfiff dennoch, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn der Schiedsrichter gepfiffen hätte. Auch das gehört zum Fußball.