Drei Fragen an... "Im Pokal ist sowieso immer ein bisschen verkehrte Welt"

Tim Kister leistete in der Innenverteidigung seinen Beitrag dafür, dass sich der SV Sandhausen anno 2015 nach dem 1. FC Kaiserslautern die meisten Zähler in der 2. Bundesliga gutschrieb. Nach zwei Siegen in der Liga ist der Blick des 28-Jährigen nun auf die erste Runde im DFB-Pokal und die Partie beim Regionalligisten Bahlinger SC gerichtet.

Ihr geht am Sonntag als Favorit in die Partie gegen Bahlingen, siehst du das auch so? Wie geht ihr, du und deine Kollegen im SVS-Team, damit um?

Im Pokal ist sowieso immer ein bisschen verkehrte Welt und wir wissen auf jeden Fall, dass wir Bahlingen nicht unterschätzen dürfen. Wir spielen so, wie wir jetzt auch die bisherigen Spiele bestritten haben und hoffen, dass wir die Begegnung im Pokal positiv gestalten.

Wie ist euer Ziel im DFB-Pokal und welchen Stellenwert hat er für euch?

Der DFB-Pokal ist ganz wichtig, auch für den Verein, um ein bisschen Geld einzunehmen. Der Stellenwert ist für uns sehr hoch. Wir wollen auf jeden Fall weiter kommen als letztes Jahr und ich denke, dass wir da gute Karten haben, das zu schaffen.

Deine Frau ist hochschwanger, euer zweites Kind könnte dieser Tage zur Welt kommen, kann man sich da auf dem Platz überhaupt konzentrieren?

Ja, wir haben aktuell noch drei Wochen und bis jetzt sieht es auch so aus, dass es bei diesen drei Wochen bleibt. Man ist auf jeden Fall nervös, aber im Fußball blendet man das aus.