Der Nachwuchs des SVS zu Besuch bei der Lebenshilfe Heidelberg

Insgesamt sechs U19-Spieler besuchten die Werkstätten der Lebenshilfe Heidelberg in Sandhausen.

Am Montag und Dienstag (03. + 04. Juni) machten sich die U19-Spieler Benedikt Grawe, Nico Najda, Jannis Reuss, Robin Mörmann, Andreas und Konstantin Schiler sowie der organisatorische Leiter des NLZ, Andreas Fodi, sowie der Präventionsbeauftragte Valentin Bauder gemeinsam auf den Weg zu den Heidelberger Werkstätten der Lebenshilfe in Sandhausen. Dort besuchten sie an beiden Tagen die Menschen in den Werkstätten von 13:30 bis 15:45 Uhr. Zwei von vier Werkstätten der Lebenshilfe Heidelberg befinden sich nämlich in Sandhausen. Hier werden Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung Arbeitsplätze angeboten, welche ihren Fähigkeiten entsprechen.

Am ersten Tag erhielten unsere NLZ-Spieler sowie Mitarbeiter eine Führung durch die Werkstätten. Hierbei konnte man sich von den vielfältigen Arbeitstätigkeiten überzeugen. Die Freude über den Besuch unserer NLZ-Spieler war den Menschen vor Ort anzusehen. Sie waren begeistert, dass die Spieler ihnen über die Schulter blickten, sich für ihre Arbeit interessierten und sich mit ihnen über Fußball und andere Sachen unterhielten. Dabei konnten sich alle etwas näher kennenlernen und es herrschte eine angenehme und freundschaftliche Atmosphäre. Weiterhin wurden in den Kaffeepausen ein paar Spiele am Tischkicker ausgetragen. Dabei zeigten die Jungs der Werkstatt ihr ganzes Können. 

Der zweite Tag begann für alle wieder um 13:30 Uhr. Man kannte sich schon vom vorherigen Tag und tauchte sofort wieder in die angenehme Atmosphäre ein. Dabei konnten sich die Spieler und Mitarbeiter diesmal auch aktiv an den Arbeiten beteiligen. So half man den Beschäftigten beim Verpacken von Teilen und Etikettieren von Kartons und erledigte zusammen die Arbeitsaufträge. Ebenfalls wurden zusammen Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder Memory gespielt. Zum Abschluss wurde noch ein gemeinsames Gruppenbild geschossen.

Für die Jungs unserer U19 war es ein klasse Erlebnis, um mit Menschen in Berührung zu gelangen, die eine geistige oder mehrfach Behinderung haben. Sie waren begeistert, dass es solch gute Möglichkeiten gibt, auch diesen Menschen einen Arbeitsplatz zu bieten. Diese Erfahrungen sind einzigartig und werden sie auf ihrem weiteren Lebensweg positiv beeinflussen.

Andreas Fodi und Valentin Bauder blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Heidelberg zurück. Vielen Dank an Lorand Grebur und Birgit Eschhold, die mit uns zusammen das Projekt in die Wege geleitet haben. Wir freuen uns auf weitere Projekte gemeinsam mit der Lebenshilfe Heidelberg.