SV SANDHAUSEN

"Der Glaube an den Punkt war immer da"

Die Stimmen zum Spiel SV Sandhausen gegen den SC Paderborn (1:1)

Mikayil Kabaca: Wir sind heute wieder früh in Rückstand geraten, waren beim Gegentor sehr passiv. Danach haben die Jungs den Kopf nicht in den Sand gesteckt. Wir hatten beim Elfmeter die Chance zum Ausgleich, leider hat „Paco“ die falsche Entscheidung getroffen. In unserer Situation fällst du eigentlich zusammen, wenn der Gegner früh in Führung geht und ein Elfmeter dann vergeben wird. Aber die Mannschaft hat nicht aufgesteckt, es war in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, und in der zweiten Hälfte haben wir klar das Heft des Handelns in die Hand genommen. Die Mannschaft wollte unbedingt den Ausgleich erzielen, das ist uns verdientermaßen in der 93. Minute geglückt. Ein Punkt der Moral. Nur so geht es im Abstiegskampf, das ist genau der richtige Weg.

Alois Schwartz: Wir sind nicht gut reingekommen, haben beim Gegentor die ganze Mitte offengelassen und sind dafür bestraft worden. Wenn man die Woche zuvor Revue passieren lässt und dann schon wieder so ein frühes Tor kassiert, muss man sich erst mal schütteln. Auch der verschossene Elfmeter war aus psychologischer Sicht nicht so gut. Wir haben in der Halbzeit gewechselt, hatten dann mehr den Ball, der Gegner konnte nicht mehr so aufs Tor spielen. Der letzte Pass hat oft gefehlt. Letztlich haben wir Glück, dass Dörfler nur den Pfosten trifft, nachdem wir hinten aufgemacht hatten. Der Punkt ist dennoch hochverdient für uns heute, die Mannschaft hat Moral gezeigt und wollte unbedingt das Tor erzielen. Wir müssen jetzt regenerieren und fahren dann nach Kiel.

Bashkim Ajdini: Der Glaube an den Punkt war immer da. Wir sind früh in Rückstand geraten, wussten aber, dass noch viel passieren kann. Man muss bis zum Schluss daran glauben. Wir haben am Ende alles nach vorne geworfen, das hat sich bezahlt gemacht. Es fühlt sich schön an, heute auf der anderen Seite zu stehen, wir stehen nach dem Spiel zum Glück nicht mit leeren Händen da.

Cebio Soukou: Wir haben uns von Beginn an viel vorgenommen, kassieren aber leider ein zu leichtes Gegentor. Man hat danach aber gesehen, dass wir im letzten Heimspiel des Jahres unbedingt punkten wollten. Jeder hat sich voll reingehauen. Es war ein schwieriges Spiel, auch mit dem verschossenen Elfmeter, wir haben uns aber nicht aufgegeben. Nach dem 1:1 wollten wir das Spiel unbedingt noch gewinnen, wir waren mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Jetzt nehmen wir den Punkt mit. Es ist jetzt sehr wichtig für uns, in Kiel nachzulegen.  

Lukas Kwasniok (Trainer SC Paderborn): Wenn man früh in Führung geht in einem Auswärtsspiel und erst spät den Ausgleich kassiert, ist man nicht unbedingt glücklich über einen Punkt. Wenn man sich die 90 Minuten ganz nüchtern anschaut, war es aber schon ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wir hatten beim Elfmeter etwas Glück und einen guten Torhüter. Wir haben ansonsten nicht viel zugelassen und hatten die Chance, das 2:0 nachzulegen. Es hat nicht sollen sein. Sandhausen hat alles riskiert und immer mehr Druck entwickelt. Unter dem Strich war es in der Vorrunde auswärts eine tolle Reise von uns. Wir sind insgesamt zufrieden und wünschen dem SVS alles Gute

Foto (c): foto2press

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