SV SANDHAUSEN

Punkteteilung gegen Trier

Im Stadion am Hardtwald trennten sich der SV Sandhausen und Eintracht Trier 0:0 (0:0). In einer insgesamt chancenarmen Partie ließ der SVS die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Trier blieb gefährlich, konnte die wenigen Möglichkeiten aber ebenfalls nicht nutzen.

SVS-Coach Olaf Janßen setzte im Heimspiel gegen Eintracht Trier auf folgende Startelf: Vor Torhüter Lukas Schneller verteidigten Pablo Zahnen Martinez, Benedikt Wimmer und Ken Gipson in einer Dreierkette. Im zentralen Mittelfeld agierten Niklas Tarnat und Robin Krauße auf der Doppelsechs. Über die Schienen sorgten Phil Halbauer auf der linken und Louis Kolbe auf der rechten Seite für Breite. Die offensive Zentrale besetzten David Mamutovic und Luca de Meester, während Robert Ramsak als alleinige Spitze auflief.

Gelungener Auftakt auf den Rängen

Mit einer starken Choreografie zum Anpfiff feierte die aktive Fanszene des SV Sandhausen 75 Jahre Hardtwaldstadion und sorgte damit für einen stimmungsvollen Rahmen.

Kompakter SVS, wenig Ertrag vor der Pause

Auf dem Platz zeigte sich der SVS gegen den Ball kompakt und etwas tiefer stehend. Klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. In der Anfangsphase erspielten sich die Gastgeber zwar einige vielversprechende Situationen, doch Kolbe und Halbauer konnten diese nicht nutzen. Auf der Gegenseite kam Trier zu einer Halbchance. Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatte Sandhausen nach einer Hereingabe von Halbauer, doch Ramsak setzte seinen Kopfball ohne den nötigen Druck über das Tor (34.). In der Folge blieb der SVS ohne zählbaren Ertrag.

Schwungvoller Beginn nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kam der SVS etwas dynamischer aus der Kabine. Eine Hereingabe von Kolbe wurde zur Ecke geklärt. In der Folge entwickelte sich eine intensivere Partie. Sandhausen hatte mehr Ballbesitz und Spielanteile, während Trier vor allem auf Konter setzte. Dennoch verhinderten immer wieder technische Fehler und Ungenauigkeiten im letzten Drittel klare Abschlüsse. 

Herrmann verpasst die Führung

Die größte Chance im zweiten Durchgang bot sich Herrmann, der nach Vorarbeit von Ramsak aus spitzem Winkel am Trierer Torhüter scheiterte (68.). Zuvor hatte der SVS mit einem Doppelwechsel reagiert: Jahn Herrmann und Nico Nollenberger waren für Mamutovic und Halbauer ins Spiel gekommen (64.). Auch danach blieb Sandhausen das aktivere Team. Teoman Akmestanli und Marvin Schulz ersetzten Ramsak und Zahnen Martinez (75.). Ein Freistoß von Tarnat fand Krauße, dessen Kopfball zu zentral geriet; die Szene wurde zudem wegen Abseits zurückgepfiffen (79.). 

Krauße rettete spät – Trier vergab die Führung

In der Schlussphase blieb es spannend. Trier kam durch Sausen noch zu einer großen Möglichkeit, verpasste die Führung jedoch knapp (82.). Auf der anderen Seite brachte der SVS mit Batu Akgöz für de Meester weitere frische Kräfte (86.). In der Nachspielzeit musste Sandhausen noch einmal klären: Krauße blockte einen gefährlichen Abschluss im Strafraum entscheidend zur Ecke und sicherte seinem Team damit zumindest einen Punkt.

Stimmen zum Spiel

Olaf Janßen, Chefcoach: „Es ist eine schwierige Phase für uns, das müssen wir zugeben. Wir haben versucht, uns an die Gegebenheiten anzupassen und dem Gegner keine Chancen zu bieten. Das müssen die Jungs mit Leidenschaft und Zusammenhalt schaffen. Ich weiß, dass es nicht so prickelnd aussieht, wie wir es uns gewünscht hätten.“

Lukas Schneller: "Man muss sagen, dass es von Anfang an ein relativ zähes Spiel war. Es war ausgeglichen, wir haben etwas tiefer gestanden als sonst und versucht, unseren Defensivblock gut zu positionieren. Für mich war klar, dass am Ende Einzelaktionen oder individuelle Fehler über das Spiel entscheiden. Leider haben wir unsere wenigen Chancen nicht gemacht, so geht das Unentschieden am Ende in Ordnung.“

Statistik

SV Sandhausen: Schneller – Kolbe, Wimmer, Gipson, Zahnen Martinez (Schulz, 75.), Tarnat, Krauße, Halbauer (Nollenberger, 64.), Mamutovic (Herrmann, 64.), de Meester (Akgöz, 86.), Ramsak (Akmestanli, 75.)

Zuschauer: 2658

Schiedsrichter: Maximilian Prölss

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