SV SANDHAUSEN

SVS baut in Alzenau die Sieges-Serie aus

Der SV Sandhausen gewann das Auswärtsspiel beim FC Bayern Alzenau in der MAIREC-Arena mit 2:1 (2:0). Nach einem Blitzstart durch Ken Gipson und dem Treffer von Pascal Testroet bestimmte der SVS die erste Halbzeit über weite Strecken. Im zweiten Durchgang verlor die Partie an Intensität, ehe Alzenau spät verkürzte und Sandhausen den Auswärtssieg über die Zeit brachte.

Im Tor begann Lukas Schneller, für Arthur Lyska zurück in die Startelf rückte. Vor ihm bildeten Ken Gipson, Kwabe Schulz, Yannick Osee und Louis Kolbe die Viererkette. Auf der Doppelsechs liefen Yanis Outman und Niklas Tarnat auf. Davor agierten Phil Halbauer, der Nico Nollenberger ersetzte, Robert Ramsak und David Mamutovic, der für Luca de Meester begann. Als einzige Spitze lief Kapitän Pascal Testroet auf.

Gipson trifft nach 57 Sekunden

Der SVS erwischte einen perfekten Start: Gipson fing einen langen Schlag des Alzenauer Torwarts ab, trug den Ball nach vorne und bediente Halbauer auf dem linken Flügel. Gipson lief weiter durch, bekam den Ball auf Höhe des Fünfmeterraums am kurzen Pfosten zurück und traf per Direktabnahme zur frühen Sandhäuser Führung – nach 57 Sekunden stand es 1:0 für den SVS (1.).

Testroet erhöht nach Ecke

Auch nach dem frühen Treffer blieb Sandhausen klar spielbestimmend. Die Mannschaft kontrollierte das Geschehen und kam zu weiteren Möglichkeiten, verpasste es aber zunächst, die Führung auszubauen. Alzenau kam erst nach über 20 Minuten zur ersten Chance, der Abschluss im Strafraum ging jedoch klar am Tor vorbei (21.). 

Kurz darauf legte der SVS nach: Ein Eckball wurde zunächst geklärt, landete im Rückraum aber bei Kolbe. Der Außenverteidiger sah Testroet im Zentrum, der den Ball annahm und bedacht am Torwart vorbei zum 2:0 einschob (28.). 

SVS-Abwehr bleibt aufmerksam

In der Folge kam Alzenau immer wieder zu Angriffen und suchte dabei häufig den Weg über lange Bälle. Die Sandhäuser Defensive blieb jedoch aufmerksam und klärte die Situationen konsequent. Kurz vor der Halbzeit musste Schneller noch einmal eingreifen, die Aktion blieb aber ohne größere Gefahr (44.). So ging der SVS mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Sandhausen hält Alzenau im Griff

Nach der Pause suchte der SVS weiter den Weg nach vorne, agierte dabei aber mit etwas weniger Nachdruck als im ersten Durchgang. Die Gastgeber hatte Sandhausen dennoch weiter im Griff, Alzenau fand zunächst kaum Wege durch die aufmerksam arbeitende SVS-Defensive. In der 52. Minute wechselte der SVS doppelt: Jahn Herrmann kam für Robert Ramsak, Robin Krauße ersetzte Gipson. Danach rückte Outman auf die linke Abwehrseite, Krauße spielte auf der Doppelsechs, Herrmann agierte als Spielmacher (52.).

Chancen werden seltener

Kurz darauf kam Sandhausen wieder gefährlich vor das Tor: Halbauer flankte auf Testroet, der den Ball flach über dem Rasen im Fallen per Kopf aufs Tor brachte. Der Alzenauer Keeper war jedoch zur Stelle und verhinderte Testroets zweiten Treffer (56.).

Nach etwas mehr als einer Stunde wurden klare Chancen seltener. Das Spiel verlor an Intensität, die Sandhäuser Angriffsbemühungen blieben zunächst ohne weiteren Ertrag. In der 70. Minute brachte der SVS mit Marvin Schulz und Nico Nollenberger zwei frische Kräfte für Halbauer und Mamutovic (70.).

Alzenau verkürzt spät

In der Schlussphase kam Alzenau zu Chancen, die mitunter gefährlich wurden. Kurz vor dem Ende setzte sich der eingewechselte Berry über die linke Sandhäuser Seite durch und brachte den Ball aus spitzem Winkel vors Tor. Dort fiel die Hereingabe von Sandhäuser Beinen ins eigene Tor, Alzenau verkürzte auf 1:2 (88.).

Ebenfalls in der 88. Minute kam Benedikt Wimmer für Testroet in die Partie (88.). In der Schlussphase boten sich dem SVS noch Kontermöglichkeiten, doch Nollenberger konnte zwei Chancen nicht nutzen. Kurz darauf war Schluss, Sandhausen brachte den 2:1-Auswärtssieg über die Zeit.

Stimmen zum Spiel

Kevin Stotz, Cheftrainer: „Wir sind durch das frühe Tor sehr gut ins Spiel gekommen und haben im ersten Durchgang auch das 2:0 nachgelegt. Nach der Pause haben wir dann etwas nachgelassen und Alzenau wieder stärker gemacht, dadurch wurde es am Ende noch einmal enger. Nach dem späten Gegentreffer haben wir es über die Zeit gebracht und den Sieg geholt. Es war eine intensive Woche mit drei Spielen für uns, deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir alle drei Partien gewinnen konnten. Das Ergebnis ist am Ende gar nicht so entscheidend – wir nehmen den Dreier heute gerne mit.“

Phil Halbauer: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben nach 57 Sekunden direkt das 1:0 gemacht. Danach haben wir nicht lockergelassen und mit dem 2:0 nachgelegt. Bei den anstrengenden Bedingungen haben wir in der ersten Halbzeit als Einheit sehr gut verteidigt und auch nach vorne ordentliche Aktionen gehabt – da hätten wir vielleicht sogar noch das dritte Tor machen können. Nach der Pause wollten wir genauso weitermachen, haben das aber nicht geschafft und den Gegner wieder stark gemacht. Am Ende wurde es nach dem 2:1 noch einmal eng, deshalb sind wir froh, dass wir den Sieg über die Zeit gebracht haben. Vier Siege in Folge tun natürlich gut – das dürfen wir jetzt auch mal genießen.“

Statistik

SV Sandhausen: Schneller, Gipson (Krauße, 52.), Kwabe Schulz, Osee, Kolbe, Outman, Tarnat, Halbauer (Marvin Schulz, 70.), Ramsak (Herrmann, 52.), Mamutovic (Nollenberger, 70.), Testroet (Wimmer, 88.).

Tore: 0:1 Gipson (1.). 0:2 Testroet (28.). 1:2 Krauße (ET, 88.).

Zuschauer: 510
Schiedsrichter: Philipp Schlegel

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