SV SANDHAUSEN

SVS gewinnt letztes Auswärtsspiel der Saison beim SGV Freiberg

Der SV Sandhausen hat sein Auswärtsspiel beim SGV Freiberg mit 2:1 (2:1) gewonnen. Nach einem frühen Gegentreffer antwortete der SVS schnell per Elfmeter und drehte die Partie noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit musste Sandhausen gegen druckvollere Gastgeber und viele Standardsituationen bestehen, brachte die Führung aber über die lange Nachspielzeit hinweg ins Ziel.

Startaufstellung im Wasenstadion

Zwischen den Pfosten begann Lukas Schneller. Vor ihm verteidigte der SVS mit Ken Gipson, Kwabe Schulz, Yannick Osee und Louis Kolbe. Im Zentrum rückte Yanis Outman für den gesperrten Niklas Tarnat in die Startelf und bildete gemeinsam mit Robin Krauße die Doppelsechs. Davor besetzten Phil Halbauer auf der linken Seite, Marvin Schulz im Zentrum und David Mamutovic auf rechts die offensive Dreierreihe. Ganz vorn führte Kapitän Pascal Testroet den Angriff an.

Früher Rückstand, schnelle Antwort

Der SVS musste schon früh einem Rückstand hinterherlaufen. Freiberg griff über die rechte Sandhäuser Seite an, brachte den Ball an den kurzen Pfosten, wo die Nummer 20 zum 1:0 vollendete (2.). Sandhausen brauchte jedoch nicht lange für die passende Reaktion: Louis Kolbe nahm Tempo auf, stieß bis in den Strafraum vor und wurde dort zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Testroet sicher unten links zum 1:1 (8.). Auch danach blieb der SVS in einzelnen Momenten gefährlich. Nach einem langen Ball machte Testroet das Spiel schnell und steckte auf Mamutovic durch, dessen Abschluss der Freiberger Torwart parierte (11.).

Marvin Schulz dreht die Partie

Sandhausen suchte weiter den Weg nach vorn, blieb zunächst aber nicht in jeder Aktion zwingend. Nach einer guten Umschaltszene wurde es erneut gefährlich: Outman löste sich in der eigenen Hälfte mit einer Finte und leitete den Angriff ein. Über die rechte Seite mit Mamutovic und Kolbe kam der Ball zu Marvin Schulz, dessen Schuss geblockt wurde. Den Nachschuss setzte Testroet knapp am Winkel vorbei (20.). Fünf Minuten später belohnte sich der SVS: Halbauer wurde in die Tiefe geschickt, blieb vor dem Torwart ruhig, ließ ihn aussteigen und legte quer auf Marvin Schulz. Der schob ins verwaiste Tor ein und brachte Sandhausen mit 2:1 in Führung (25.).

Mehr Kontrolle bis zur Pause

Nach der Führung fand der SVS besser in die Partie. Die Mannschaft hatte mehr Kontrolle, verteidigte konzentrierter und ließ defensiv weiterhin nur wenig zu. Weitere Möglichkeiten in Umschaltmomenten blieben bis zur Halbzeit ungenutzt. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Schneller noch einmal eingreifen. Einen von der Strafraumkante gut getretenen Freistoß von Kehl-Gómez parierte der SVS-Torwart und hielt damit die Pausen-Führung fest (45.).

Freiberg kommt über Standards

Nach dem Seitenwechsel hatte der SVS mehr Arbeit gegen den Ball. Freiberg kam häufiger zu Abschlüssen und vor allem immer wieder zu Standardsituationen. Begünstigt wurde das durch einige zu unachtsam verteidigte Aktionen, während Sandhausen eigene Konteransätze nicht konsequent genug ausspielte. Nach gut einer Stunde wechselte der SVS erstmals: Robert Ramsak kam für Mamutovic in die Partie (61.).

Schneller verhindert den Ausgleich

Sandhausen fand über eine Balleroberung von Krauße wieder einmal den Weg nach vorn. Der Mittelfeldspieler legte halbrechts auf Marvin Schulz ab, dessen Abschluss abgewehrt wurde. Auch Ramsaks Distanzschuss im Anschluss fand nicht den Weg ins Tor (70.). Auf der anderen Seite blieb Freiberg bei ruhenden Bällen gefährlich. Nach einem der vielen Eckbälle fiel der Abpraller vor die Füße von Pietzsch, dessen Distanzschuss Schneller mit einem herausragenden Reflex parierte (73.). Nur zwei Minuten später wurde es erneut eng: Nach einem Angriff über die linke Sandhäuser Seite verpasste Valpoort am zweiten Pfosten den Ausgleich nur knapp (75.). Kurz darauf nahm der SVS den nächsten Wechsel vor: Luca de Meester ersetzte Marvin Schulz (77.). 

SVS bringt die Führung ins Ziel

In der Schlussphase kamen beide Mannschaften weiter zu Standardsituationen. Die beste Sandhäuser Möglichkeit in dieser Phase hatte de Meester: Nach einem Eckball nahm er den Ball direkt und schloss stramm flach ab, zwang den Freiberger Torwart damit aber nur zur Parade. Kurz darauf bot sich Ramsak aus guter zentraler Position die nächste Gelegenheit. Sein Abschluss traf jedoch Testroet, der Ball ging nicht ins Tor (83.). In der 90. Minute brachte Sandhausen noch einmal frische Kräfte: Benedikt Wimmer kam für Testroet, Teoman Akmestanli ersetzte Halbauer. Anschließend folgte eine sehr lange Nachspielzeit, an deren Ende der SVS den 2:1-Auswärtssieg über die Zeit brachte.

Stimmen zum Spiel

Kevin Stotz, Cheftrainer: “Wir hatten uns vorgenommen, gut ins Spiel zu kommen, liegen dann aber schnell 0:1 zurück. Umso wichtiger war die richtige Reaktion der Mannschaft: Wir haben den Ausgleich erzielt und sind anschließend in Führung gegangen. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir ein, zwei Gelegenheiten, die wir nach Umschaltmomenten besser hätten ausspielen können. In der Pause war das Ziel, die Führung mit vollem Einsatz zu verteidigen und das Spiel durchzubringen. Man hat gesehen, dass Freiberg völlig zu Recht eine starke Saison gespielt hat und Vizemeister wird. Gleichzeitig waren das warme Wetter und unsere angespannte Personalsituation spürbar. In der zweiten Halbzeit mussten wir viele Standards verteidigen. Das hat die Mannschaft gut gemacht. Die Jungs haben sich in jeden Ball geworfen und vieles geklärt. Am Ende bin ich glücklich über den Sieg.”

Marvin Schulz: “Wir gehen aus dem Nichts in Rückstand, kommen aber durch den Elfmeter wieder zurück und standen danach gut im Spiel. Wir haben es dann etwas defensiver gemacht, über die 90 Minuten durchgezogen und am Ende verdient auswärts gewonnen.”

Statistik

SV Sandhausen: Schneller; Gipson, K. Schulz, Osee, Kolbe – Outman, Krauße – Halbauer (Akmestanli, 90.), M. Schulz (de Meester, 77.), Mamutovic (Ramsak, 61.) - Testroet (Wimmer, 90.)

Tore: 1:0 Nummer 20 (2.). 1:1 Testroet (FE, 8.). 1:2 M. Schulz (25.).

Zuschauer: 650

Schiedsrichter: Nabil Benazza

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