Im Tor stand Lukas Schneller. Davor formierte sich die Abwehr mit Kwabe Schulz, Pablo Zahnen Martinez und Ken Gipson. Im Zentrum bildeten Berk Inaler und Robin Krauße die Doppelsechs, davor agierten Jahn Herrmann und Marvin Schulz. Über die Außenbahnen begannen Phil Halbauer auf links und Louis Kolbe auf rechts, während im Sturm Robert Ramšak startete, der den mit muskulären Problemen ausgefallenen Pascal Testroet ersetzte.
Frankfurter Doppelschlag
Der erste gefährliche Angriff der Gäste über die linke Seite brachte Frankfurt durch Takero Itoi in Führung (8.). Nach einem sehenswerten Hackenpass im Umschaltspiel kam anschließend Amin Farouk mit Tempo frei durch und ließ Schneller mit einem Flachschuss ins rechte Eck keine Chance, der Ball prallte vom Innenpfosten zum 0:2 ins Tor (16.).
SVS verbessert, Frankfurt kontert erneut – Herrmanns Abschluss kurz vor der Pause
Nach etwas weniger als einer halben Stunde kam Sandhausen besser in die Partie: Halbauer flankte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten zu Kwabe Schulz, dessen Kopfablage Herrmann nur knapp verpasste (25.). Die Frankfurter Offensive blieb nach Umschaltmomenten, zu denen Sandhäuser Fehler einluden, gefährlich. So auch beim langen Ball auf Amin Farouk, der erneut frei durch war und wieder mit Unterstützung des Innenpfostens den dritten Treffer des FSV erzielte (27.).
Wechsel zur Pause – SVS mit neuem Personal
Zur Halbzeit nahm der SVS vier Änderungen vor: Arthur Lyska ersetzte Schneller im Tor, Maximilian Wagner kam für Kolbe, Benedikt Wimmer für Gipson und Luca de Meester ersetzte Herrmann. Große Offensiv-Highlights blieben in Hälfte zwei über weite Strecken aus. Nach einem langen Ball aus der Abwehr war Marvin Schulz frei vor dem Tor, scheiterte aber am stark parierenden Keeper (61.).
Anschlusstreffer nach Umstellung
Mit sechs Wechseln stellte der SVS in der 65. Minute um: Leonardo Zikora kam für Kwabe Schulz, Arbrias Shala für Krauße, Eppel für Inaler, Nico Nollenberger für Halbauer, Batu Akgöz für Ramšak und Yanis Outman für Marvin Schulz. Die frischen Kräfte kamen zu Chancen: Nollenberger flankte von links, Wagner erwischte den Ball per Kopf aber nicht richtig – es entstand jedoch kaum Gefahr (81.). Später kombinierte der SVS erneut ordentlich: Outman spielte auf Akgöz, der De Meester schickte – dessen Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei (87.).
Stimmen zum Spiel
Chefcoach Olaf Janßen: “Die Jungs hintenraus haben es gut gemacht, ganz im Gegensatz zur Zeit davor, die im Kontrast dazu stand. Wir waren heute nicht bereit, sind mental nicht auf dem Level wie vor der Winterpause, es ist etwas der Schlendrian drin. Den gilt es jetzt herauszubekommen, indem wir es offen und ehrlich ansprechen.”
Robin Krauße: "Wir kassieren die Tore aktuell wieder viel zu einfach. Das entsteht durch individuelle Fehler, durch kleine Unachtsamkeiten und durch zu leichtfertige Ballverluste. Nach dem 1:3 fühlt sich das natürlich nicht gut an. Wir haben noch zwei Wochen bis zum Pflichtspielstart und wissen, woran wir arbeiten müssen."
Statistik
SV Sandhausen: Schneller (Lyska, 46.), Schulz (Zikora, 65.), Kolbe (Wagner, 46.), Herrmann (De Meester, 46.), Inaler (Eppel, 65.), Halbauer (Nollenberger, 65.), Zahnen Martinez, Krauße (Shala, 65.), Gipson (Wimmer, 46.), Marvin Schulz (Outman, 65.), Ramšak (Akgöz, 65.).
Tore: 0:1 Itoi (8.). 0:2 Farouk (16.). 0:3 Farouk (27.). 1:3 Shala (70.).
Schiedsrichter: Philipp Hofheinz.
