SV SANDHAUSEN

SVS-Nachwuchs: U17 gewinnt Topspiel klar, U19 unterliegt knapp in Pirmasens

Der Nachwuchs des SV Sandhausen erlebte ein Wochenende mit zwei sehr unterschiedlichen Spielverläufen: Die U17 setzte im Topspiel gegen Viktoria Köln ein Ausrufezeichen und feierte einen verdienten Heimsieg, während die U19 in Pirmasens trotz guter Reaktion und starker Schlussphase knapp unterlag.

U17: Klarer Heimsieg im Topspiel gegen Viktoria Köln

Am 6. Spieltag der Hauptrunde traf Tabellenführer SV Sandhausen auf den Zweitplatzierten Viktoria Köln. Nach dem unter der Woche gewonnenen Pokalhalbfinale gegen Pforzheim lag eine intensive Woche hinter der Mannschaft, auf dem Platz war davon jedoch wenig zu sehen.

Der SVS erwischte einen Traumstart und ging bereits in der 1. Minute in Führung: Noah Seidel verwandelte einen Eckball direkt zum 1:0. Sandhausen blieb spielbestimmend, setzte die Gäste früh unter Druck und legte in der 24. Minute nach, als Emir Senel nach einer starken Offensivaktion auf 2:0 erhöhte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der SVS tonangebend. Marcel Fading traf in der 48. Minute mit einem sehenswerten Abschluss zum 3:0, ehe Köln nach einem schnellen Konter im Anschluss an einen Sandhäuser Freistoß zum 3:1 verkürzte.

Die Antwort folgte prompt: Malik Sahin stellte in der 68. Minute mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase verteidigte Sandhausen konzentriert und brachte den Heimsieg souverän über die Zeit. Cheftrainer Dennis Da Silva sagte nach dem Spiel: „Trotz intensiver Woche waren wir von Beginn an hellwach im Spiel. Wir haben das Spiel über die kompletten 90 Minuten kontrolliert. Dementsprechend sind wir sehr zufrieden mit der Leistung unserer Jungs.“

U19: Knappes 1:2 in Pirmasens trotz starker Schlussphase

Die U19 musste sich auswärts in einem intensiven Kampfspiel mit 1:2 geschlagen geben. Früh geriet der SVS in Rückstand, als Pirmasens in der 3. Minute eine verlängerte Einwurfsituation zum 0:1 nutzte. Die Reaktion folgte sofort: Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Fynn Lienert den fälligen Elfmeter nur zwei Minuten später sicher zum 1:1. In der Folge prägten viele Zweikämpfe und zahlreiche Standardsituationen der Gastgeber das Spiel. Pirmasens suchte immer wieder den langen Ball, den die Sandhäuser Defensive über weite Strecken gut verteidigte. Gegen das kompakte Abwehrverhalten und die aggressive Spielweise fand der SVS offensiv zunächst nur schwer Lösungen, kam aber nach der Pause besser in die Partie, kombinierte sicherer und gewann zunehmend Spielanteile.

Ausgerechnet in dieser Phase fiel jedoch das 1:2. Sandhausen warf anschließend alles nach vorne, um gegen die weiter kompromisslos verteidigenden Gastgeber noch zum Ausgleich zu kommen. In der 86. Minute sah ein Pirmasenser Spieler nach einem harten Foulspiel die Rote Karte, die Überzahl brachte in der Schlussphase jedoch keinen Ertrag mehr. In der Nachspielzeit hatte Lienert noch die große Chance zum 2:2, sein Kopfball wurde jedoch vom Torhüter gerade noch abgewehrt. Trainer Ivica Erceg ordnete die Partie ein: „Ich denke, ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Gegen diese Art von Fußball, wie ihn Pirmasens gespielt hat, war es für uns aber auch ein wichtiger Lerneffekt.“

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