Markus Kauczinski über …
… die Niederlage gegen den VfR Aalen:
„Wir können mit unserer Leistung nicht zufrieden sein. Natürlich hatten wir einen guten, eingespielten Gegner, aber das bedeutet nicht, dass wir selbst nicht gut spielen können. Wir haben uns zu wenige Chancen herausgespielt und uns haben die Klarheit und Energie gefehlt, um uns durchzusetzen. Deshalb müssen wir von unserer Leistung enttäuscht sein. Am Ende war das für ein solches Spiel einfach zu wenig. Das habe ich der Mannschaft deutlich gesagt und die Jungs sehen es genauso.“
… die Reaktion auf den Rückschlag:
„Wir haben von acht Spielen nur eines verloren und in dieser Zeit viel auf den Weg gebracht. Das hilft uns im Moment allerdings nicht weiter. Wir haben die Niederlage aufgearbeitet und nehmen uns selbst in die Pflicht, es besser zu machen. In sieben Spielen haben wir die nötige Energie und Leidenschaft gezeigt. Das muss unabhängig vom Ergebnis immer erkennbar sein. Gegen Mainz müssen wir wieder mehr Körpersprache, Energie und Intensität zeigen. Dazu gehören auch guter Fußball und die taktischen Abläufe. Das geht Hand in Hand und wir müssen alles zusammenbringen.“
… die Konstanz:
„Für mich geht es darum, unsere Leistung konstant abzurufen. Ergebnisse können wir nicht garantieren, aber die Dinge, die wir selbst beeinflussen können, müssen stimmen. Da fehlt uns noch die Konstanz, sowohl innerhalb eines Spiels als auch von Spiel zu Spiel. Jeder muss seine Leistung und Energie abrufen und seine Aufgaben erfüllen. In diesen Bereichen unterscheiden wir uns noch von den Spitzenmannschaften. Gegen Offenbach waren wir auf Augenhöhe, gleichzeitig haben wir gesehen, dass andere Mannschaften in gewissen Punkten weiter sind. Das ist unser Ansporn, diese Lücke schnellstmöglich zu schließen.“
… den kommenden Gegner Mainz 05 II:
„Das ist eine typische zweite Mannschaft mit vielen guten, hervorragend ausgebildeten Fußballern. Dort spielen zahlreiche junge Talente, ergänzt durch einige erfahrenere Spieler. Nick Cherny ist beispielsweise ein dribbelstarker Spieler, der für viel Gefahr sorgen kann. Die Aufstellung hat zuletzt etwas variiert, deshalb lässt sich schwer einschätzen, welche Spieler uns am Freitag erwarten.“
… die Schwerpunkte für das Auswärtsspiel:
„Wir schauen grundsätzlich mehr auf uns selbst als auf den Gegner. Natürlich analysieren wir Mainz und beschäftigen uns mit den Stärken und Schwächen. Entscheidend ist aber, dass wir unser Ballbesitzspiel wieder mit Überzeugung durchziehen und jeder den Ball haben möchte. Gegen den Druck von Aalen ist uns das nicht gelungen. Deshalb haben wir uns intensiv damit beschäftigt, welche Räume wir bespielen wollen und wie wir wieder mutiger auftreten können. Dabei brauchen wir auch Geduld. Gegen Aalen haben wir im letzten Drittel durch Hektik und zu schnelles Spiel viele Bälle verloren. Deshalb waren das richtige Timing und mehr Energie wichtige Themen.“
… die personelle Situation:
„Kwabe Schulz fehlt aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre, Arianit Ferati nach seiner fünften Gelben Karte. Beide waren zuletzt außerdem krank. Kwabe hat das Training wieder aufgenommen, Ferati fehlt weiterhin. Felix Lohkemper hat ebenfalls einen Infekt und konnte bis Mittwoch nicht trainieren. Für Freitag wird es deshalb eng. Wir müssen schauen, ob er rechtzeitig wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Bei unseren Langzeitverletzten Stefan Maderer und Nico Nollenberger gibt es keine Veränderungen. Leon Ampadu und Yanis Outman machen Fortschritte und trainieren individuell. Leon konnte bereits teilweise am Mannschaftstraining teilnehmen. Für einen Einsatz ist es noch zu früh, aber das ist ein Schritt nach vorne. Tim Korzuschek und Phil Halbauer haben ebenfalls wieder mittrainiert und könnten zur Verfügung stehen. Im Moment gibt es weiterhin viel Bewegung im Kader. Für jeden Spieler, der ausfällt, kommt ein anderer zurück.“
