SV SANDHAUSEN

“Wir müssen wieder an unsere Grenze gehen!“ - Vorbericht zum Spiel in Freiburg

Nach dem ersten Spiel unter Cheftrainer Markus Kauczinski wartet bereits die nächste Aufgabe auf den SV Sandhausen. Am Freitagabend sind die Schwarz-Weißen beim SC Freiburg II zu Gast. Die Partie des 7. Spieltags wird um 19 Uhr im Dreisamstadion angepfiffen. Vor dem Spiel spricht Kauczinski über seine ersten Erkenntnisse, die taktische Ausrichtung, den kommenden Gegner und die personelle Situation.

Markus Kauczinski über …

… die kurze Zeit zwischen den beiden Spielen:

„Wir haben die Zeit seit dem Spiel genutzt, auch wenn davon natürlich nicht viel da war. Wir haben die Partie analysiert, eine Videositzung gemacht und regeneriert. Die Jungs, die weniger gespielt haben, waren noch einmal auf dem Platz. Gleichzeitig führe ich viele Gespräche, um die Mannschaft und die einzelnen Spieler immer besser kennenzulernen. Jetzt geht es aber direkt mit dem nächsten Spiel weiter.“

… seine ersten Erkenntnisse über die Mannschaft:

„Wir haben taktisch Dinge verändert und sind in eine andere Formation gegangen. Ich glaube, dass wir die Mannschaft in der kurzen Zeit gut darauf vorbereitet haben und die Mannschaft das wiederum gut umgesetzt hat. Defensivtaktisch war das ordentlich. Dazu waren eine gute Energie und viel Leidenschaft zu sehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass im Spiel mit dem Ball und nach vorne noch Luft nach oben ist. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten.“

… die defensive Stabilisierung:

„Die Mannschaft kam aus einer Phase mit vielen Gegentoren und einem Trainerwechsel. Deshalb fand ich es gut, welches Gesicht sie gezeigt hat. Wir wollten klare Verhaltensweisen vorgeben und den Spielern vermitteln, was ihre Aufgaben sind. Dabei geht es auch darum, sich von Fehlern nicht beirren zu lassen, sondern weiterzumachen. Das hat die Mannschaft gut gemeistert.“

… die Entscheidung für die Dreierkette:

„Ich hatte das Gefühl, dass uns in der bisherigen Konstellation jemand gefehlt hat, der organisiert, das Heft in die Hand nimmt und auch das Spiel von hinten heraus gestalten kann. Solche Abstimmungen bekommt man nicht aus dem Nichts hin, dafür braucht man Trainingszeit. Die Dreierkette war für mich deshalb der schnellste Schritt, um Stabilität zu bekommen und zunächst dafür zu sorgen, weniger zuzulassen.“

… die taktische Ausrichtung:

„Ich kann mir vorstellen, diese Grundordnung beizubehalten. Wir können mit unterschiedlichen Besetzungen im Mittelfeld oder im Angriff spielen. Mit jeder Trainingseinheit und jedem Tag lerne ich die Jungs besser kennen und bekomme ein besseres Gefühl dafür, was am besten zur Mannschaft und zu den Spielern passt, die aktuell zur Verfügung stehen. Wir müssen bei Emotion, Energie und Leidenschaft wieder an unsere Grenze gehen. Das ist die Basis. Gleichzeitig müssen wir es schaffen, besser nach vorne zu spielen, uns mehr Chancen herauszuspielen und gefährlicher zu werden. Das ist für uns der nächste Schritt.“

… den SC Freiburg II:

„Uns erwartet eine junge, sehr gut ausgebildete Mannschaft mit vielen Top-Talenten und hoher technischer Qualität. Ihre bisherigen Ergebnisse und ihre Spielweise zeigen, dass das ein harter Brocken wird.“

… die personelle Situation:

„Nach dem Spiel gibt es die üblichen kleineren Blessuren, aber aktuell scheint nichts dabei zu sein, was einem Einsatz am Freitag im Wege stehen würde. Von den verletzten Spielern ist Maximilian Wagner am weitesten. Für den Kader am Freitag kommt er noch nicht infrage, aber er hat seine Belastung gesteigert. Ich erwarte ihn Anfang der kommenden Woche wieder zurück bei der Mannschaft, sodass er dann auch wieder um einen Platz im Kader mitspielen kann.“

 

Der Ticketkauf ist nur noch im Vorfeld über den Onlineshop möglich. Es wird kein Verkauf an der Tageskasse angeboten.

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