SV SANDHAUSEN

“Wir wollen unser Spiel durchziehen“ - Vorbericht zum Heimspiel gegen Ulm

Nach dem Auswärtssieg beim SC Freiburg II kehrt der SV Sandhausen an den Hardtwald zurück. Am Samstag, den 19. September, empfangen die Schwarz-Weißen den SSV Ulm 1846. Die Partie des 8. Spieltags wird um 14 Uhr angepfiffen. Vor dem Heimspiel spricht Cheftrainer Markus Kauczinski über die Entwicklung seiner Mannschaft, die Trainingswoche, den kommenden Gegner und die personelle Situation.

Tickets für das Heimspiel

Tickets für die Partie gegen den SSV Ulm sind im Online-Ticketshop sowie an den Tageskassen erhältlich.

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Markus Kauczinski über…

… die Entwicklung in seinen ersten beiden Spielen:

„Gegen Heilbronn-Freiberg haben wir gesehen, dass man viele Dinge mit Leidenschaft und Herz wegkämpfen kann. Das war ein erster guter Schritt. In Freiburg hatten wir dann eigentlich alles dabei. Wir sind zunächst hinterhergelaufen und haben anschließend gezeigt, dass wir mutig Fußball spielen und mit einem guten Gegenpressing gemeinsam nach vorne kommen können. In dieser kurzen Zeit war schon vieles dabei, das uns zeigt, welchen Weg wir gehen wollen.“

… die Reaktion in Freiburg:

„Wir sind noch nicht so gefestigt in unseren Verhaltensweisen, dass jede Situation automatisch funktioniert. Das ist in dieser Phase völlig normal. Umso positiver ist für mich das Tempo, mit dem die Mannschaft Dinge annimmt und umsetzt. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit haben wir Dinge angesprochen, die Jungs haben sie verändert und eine riesige Reaktion gezeigt. Das Positive daraus wollen wir jetzt fortführen.“

… die Arbeit an der neuen Systematik:

„Wir befinden uns weiterhin in einer Kennenlernphase. Es gibt viele kleine taktische Dinge, die man in dieser kurzen Zeit gar nicht alle besprechen kann. Manche Erfahrungen muss eine Mannschaft auch auf dem Platz machen. Das wird sich Stück für Stück einspielen. Wichtig ist, dass die Jungs sehr offen für die Inhalte sind und sie schnell umsetzen.“

… die Vorbereitung auf das Heimspiel:

„Für uns geht es darum, auf uns zu schauen. Wir wollen unser Spiel durchziehen, stabil in unseren Verhaltensweisen sein und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Gleichzeitig wissen wir, dass es ein hartes Stück Arbeit wird und wir wieder alles zusammenpacken müssen. Wir haben die Woche in kleinen Räumen begonnen, mit vielen Zweikämpfen, engen Situationen und hoher Aktionsschnelligkeit. Es ging darum, schnell umzuschalten und nach einem gewonnenen Zweikampf direkt nach vorne zu schauen. Im Laufe der Woche wurden die Räume dann größer und der Fokus ging stärker auf die Vorbereitung auf Ulm. Wir haben gleichzeitig unser eigenes Spiel analysiert und geschaut, welche Stärken wir mitnehmen und wo wir noch Dinge verändern müssen.“

… den SSV Ulm

„Wenn ich mir Ulm anschaue, sehe ich eine individuell gut aufgestellte Mannschaft mit Qualität. Beide Mannschaften haben sich den Saisonstart sicherlich anders vorgestellt. „Ulm hat zuletzt Dinge verändert und spielt nicht mehr genauso wie zu Saisonbeginn. Es ist natürlich auch möglich, dass sie wieder auf vorherige Abläufe zurückgreifen. Darauf stellen wir uns ein. Entscheidend ist aber, dass wir unsere eigenen Verhaltensweisen weiter stabilisieren und Lösungen für die Situationen finden, die uns am Samstag erwarten.“

… die personelle Situation:

„Luka Vukoja und Batu Akgöz sind angeschlagen beziehungsweise krank und werden voraussichtlich ausfallen. Maximilian Wagner hat erstmals wieder eine komplette Trainingswoche absolviert. Nach seiner langen Ausfallzeit merkt man ihm die Belastung natürlich noch an, aber er ist ein möglicher Rückkehrer für den Kader. Das werden wir nach der letzten Einheit entscheiden. Ken Gipson ist noch nicht ganz so weit, hat seine Belastung aber ebenfalls gesteigert und soll möglichst in der kommenden Woche wieder zurückkehren.“

… seine ersten Tage am Hardtwald:

„Die ersten eineinhalb Wochen haben mir total Spaß gemacht. Die Jungs haben die neuen Dinge und auch mich sehr gut angenommen. Der Staff und alle rund um die Mannschaft haben es mir leicht gemacht, hier anzukommen. Ich habe ein gutes Gefühl. Die Mannschaft zieht mit, wir haben Qualität und es macht Spaß, gemeinsam etwas aufzubauen und den nächsten Schritt zu gehen.“

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