SV SANDHAUSEN

Hardtwald-Campus: Mündige Teamplayer in der U16

Trainerteam setzt 4-Säulen-Prinzip – „Feuer entfacht Feuer!“

Seit Mitte Juni bereitet sich unsere U16 auf die kommende Saison vor –  und kann dabei auf ein bewährtes Trainerteam setzen. Cheftrainer Maximilian Köhler und Assistent Jannik Gärtner kamen im vergangenen Sommer als Trainergespann von der SG Heidelberg-Kirchheim. Wie schon in der vergangenen Saison werden sie bei ihrer Arbeit von Athletiktrainer Steffen Müller und Torspieltrainer René Hekler unterstützt. Für Maximilian Köhler steht dabei eine ganzheitliche Ausbildung im Vordergrund, die sich auf die vier Säulen Technik, Athletik, Taktik und Mentalität stützt. Der angehende Sportwissenschaftler hat sich dabei die Förderung der individuellen Entwicklungspotentiale jedes einzelnen Spielers zum Ziel gesetzt, stellt dabei allerdings den Teamgedanken an vorderste Stelle: „Wir wollen mündige, kreative und mutige Teamplayer entwickeln“, so Köhler.

Mannschaft wächst zusammen

In Puncto „Teambuilding“ steht dem Trainerteam dabei eine durchaus ambitionierte Aufgabe bevor: Mit elf Neuzugängen muss die U16 mehr Spieler integrieren als jede andere Mannschaft am Hardtwald-Campus. Zwei Torspieler, zwei Innen- und drei Außenverteidiger, dazu zwei 8er und zwei Stürmer – jede Menge neuer Charaktere, die es einzubinden gilt. Und die sich in den anspruchsvollen Vorbereitungsspielen auch gleich beweisen mussten. Gegen den 1. FC Kaiserslautern nahm man zunächst eine klare Niederlage hin, ebenso ging das Testspiel – wenn auch denkbar knapp – gegen die TSG Hoffenheim verloren. Den ersten Sieg konnte man gegen die U17 des ASC Neuenheim einfahren, gegen die U17 des SC Vaihingen kam man zu einem 2:2-Unentschieden. Unabhängig der Ergebnisse ließ sich dabei schon deutlich die Entwicklung erkennen: Um die erfahrenen NLZ-Spieler wie Noah Agirmann, Oliver Kaltschmitt oder Pius Förch bildete sich sukzessive ein festes Team heraus: „Die Mannschaft wächst Schritt für Schritt zusammen, der Teamspirit wird nach und nach größer“, zieht auch Köhler ein positives Zwischenfazit.

Feuer entfacht Feuer

Dieser Teamspirit scheint angesichts des bevorstehenden Ligaalltags notwendig, in dem man häufig auf jahrgangsältere Spieler treffen wird. Gleichwohl wird Kampf alleine nicht ausreichen, mahnt Köhler: „In der B-Junioren Verbandsliga werden wir auf physisch überlegene Teams treffen. Diesen Nachteil wollen wir durch spielerische Qualität ausgleichen“, erklärt der 26-Jährige. In den Testspielen gegen die U17-Mannschaften des Ludwigshafener SC, TV Mainz und dem SV Fellbach steht daher in den kommenden Wochen nun der fußballerische Feinschliff an. Dazu will das Trainerteam bei einem Kickboxen-Event in Mannheim auch für die nötige Portion Intensität sorgen und vor allem eines entfachen: das Feuer in der Mannschaft. „Wir Trainer wollen die Lust und die Gier auf Fußball vorleben“, so Köhler. „Denn Feuer entfacht Feuer!“.

Auftakt gegen Viernheim

Bis Anfang September soll deshalb weiter an Mentalität, Athletik und Taktik gearbeitet werden. Am 9. September steht dann das Auftaktspiel in der Verbandsliga Nordbaden an. Gegner am Hardtwald wird der TSV Amicitia Viernheim sein.

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