SV SANDHAUSEN

U17: So läuft die Vorbereitung

Trainerteam setzt mit dem jüngsten Kader aller Zeiten vor allem auf interne "Neuzugänge"

Eine durchaus bemerkenswerte Kaderzusammenstellung lässt sich in dieser Saison bei unserer U17 entdecken: Gerade einmal vier Spieler hat man während der Sommerpause neu verpflichtet: drei Verteidiger und einen Offensivspieler. Die Ergänzung des letztjährigen U16-Kaders durch externe Spieler fiel damit überschaubar aus. Stattdessen setzt man am Hardtwald-Campus vor allem auf interne „Neuzugänge“. Mit Noah Agirman, Dyar Blasiny, Jeremiah Desrosiers, Noah Günther, Ahmet Kefelioglu und Kailen Wagner hat man sechs talentierte Spieler direkt aus der U15 in die U17 befördert. Das zweitälteste Team im Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen hat somit den jüngsten U17-Kader aller Zeiten.

Große Vorfreude auf spannende Aufgabe

Ein Novum, das auch für das Trainerteam eine besondere Situation darstellt: „Die spannende Aufgabe, mit vielen Spielern des Jahrgangs 2008 die Saison anzugehen, weckt große Vorfreude“, so Patrick Mertens, der in seine zehnte Saison als Trainer am Hardtwald geht. Mertens betreut das Team gemeinsam mit David Wüst, der im Jahr 2020 von der SG Heidelberg-Kirchheim an den Hardtwald wechselte. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit von Torspielertrainer René Hekler und Sportpsychologe Dale Werner. Gemeinsam wollen sie an der Weiterentwicklung der Spieler und der Mannschaft arbeiten: „Die Grundprinzipien müssen in jedem Spiel abgerufen werden. Wir wollen den Ball. Wir wollen mehr laufen als der Gegner. Wir wollen härter im Zweikampf sein. Wir wollen aktiv sein. Wir wollen hoch anlaufen“, erklärt Mertens.

Formkurve zeigt nach oben

Die Vorbereitung hielt derweil zunächst Licht und Schatten bereit, die Umstellung in den U17-Jahrgang brauchte bei manchen Spielern Zeit. So kam es zunächst zu Niederlagen gegen Kaiserslautern, Mainz, die Würzburger Kickers und den 1. FC Nürnberg. Mittlerweile zeigt die Formkurve deutlich nach oben, dem ersten Testspielsieg gegen Germania Friedrichstal folgte ein 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf. „Wir spielen eine Vorbereitung mit Gegnern auf dem höchsten Niveau, wobei eine stetige Entwicklung der Mannschaft zu sehen ist“, resümiert Mertens und ergänzt: “Wir sind aber noch lange nicht da, wo wir sein wollen.“

Immer wieder an die Leistungsgrenze gehen

In den kommenden Wochen wird daher noch am Feinschliff gearbeitet, um erfolgreich in die Liga zu starten. Zuvor steht noch ein Testspiel auf erneut hohem Niveau gegen Darmstadt 98 an. Dabei ist es für Mertens eine Grundvoraussetzung, dass die Spieler im Training wie im Spiel jedes Mal aufs Neue „an ihre Leistungsgrenze gehen“ – damit das Team die hohe Intensität in der EnBW-Oberliga Baden-Württemberg mitgehen oder im Idealfall sogar übertreffen kann. Der erste Härtetest hierfür steht dann am Samstag, den 2. September, an, wenn unsere U17 zuhause gegen die Stuttgarter Kickers antritt. Anpfiff am Hardtwald ist um 16 Uhr.

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