SV SANDHAUSEN

Rückspiegel FC Hansa Rostock - SV Sandhausen

Nach dem wichtigen 1:0-Auswärtssieg in Rostock richten wir einen Blick zurück auf die Partie im Hexenkessel Ostseestadion und schauen abschließend direkt voraus auf das Heimspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Heidenheim.

Am Tag nach dem Spiel sprechen wir mit SVS-Coach Alois Schwartz, dem Siegtorschützen Chris Kinsombi, Merveille Papela und Immanuel Höhn gesprochen. Nach einem kurzen Halt im Statistik-Teil verraten wir, warum 22 die Zahl des Spiels ist, und ebnen den Weg für das letzte Heimspiel des Jahres. Denn bereits am Mittwoch begrüßt der SVS den 1. FC Heidenheim im BWT-Stadion am Hardtwald.

SVS-Coach Alois Schwartz über die Kinsombi-Brüder:David und Christian sind sehr gute Fußballer. Gerade Christian hat eine tolle Entwicklung genommen, seit ich in Sandhausen bin - der Junge ist noch nicht am Ende. Die beiden verstehen sich zu Hause und auf dem Platz sehr gut, das spielt uns in die Karten.“

Merveille Papela über den Teamgeist im Hexenkessel Rostock: „Es war ein geiles Spiel. Uns zeichnet aus, dass wir bis zum Ende 100 Prozent geben. Es war wichtig, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, denn das gab uns Kraft für den zweiten Durchgang. Mit diesem Teamgeist gehen wir nun am Mittwoch in das Heimspiel gegen Heidenheim.“

Immanuel Höhn zum ersten Auswärtssieg: „Es war überfällig, dass wir auch auswärts mal drei Punkte holen. Darüber sind wir sehr froh und da fällt auch eine gewisse Last von einem ab. Wir haben das Spiel mit sehr viel Energie und Leidenschaft bestritten, das hat man grade auch bei den Rettungsaktionen vor unserem Tor gesehen. Für uns als Mannschaft ist es wichtig diese Stabilität zu haben und zu Null zu spielen. Wichtig ist zudem, dass wir auch den Gegner bei eigenem Ballbesitz vor Probleme stellen, das ist uns vor allem in der ersten Hälfte gut gelungen. “

Chris Kinsombi über seinen Treffer zum 1:0: „Wir haben uns vorgenommen heute unsere Konter gut zu Ende zu spielen. Ich bin glücklich, dass das bei meinem Tor so gut funktioniert hat. Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn der Assists zum Tor vom eigenen Bruder kommt. Von so einer Kombination träumt man schon als kleiner Junge auf dem Bolzplatz.“

Die Statistik:

Ein Blick in die wichtigen Kennzahlen zeigt, dass sich die beiden Teams in Rostock auf Augenhöhe begegnet sind: Rostock konnte mehr Zweikämpfe gewinnen (51:49%) und hatte längere Zeit den Ball (53:47%). Ebenso schossen die Gastgeber einmal mehr auf das Tor des SVS (17:16). Eine der weniger knappen Statistiken dreht sich um den Schiedsrichter: Die Sandhäuser wurden seltener ermahnt, so können sie mit acht Fouls und einer gelben Karte (Ajdini) in der Fairness-Tabelle besser abschneiden als die Rostocker, die für 13 Fouls viermal den gelben Karton sahen.

Zahl des Spiels: 22

Christian Kinsombi wirbelte durch die Rostocker Abwehr und sorgte neben seinem Treffer für gefährliche Torchancen. Da überrascht es nicht, dass der jüngere der beiden Kinsombi-Brüder der „most pressed Player“ ist. Er ist der Akteur, der am häufigsten unter gegnerischem Druck stand: 22-mal versuchten die Hansa-Verteidiger, ihn zu attackieren. Das hielt Chris Kinsombi jedoch nicht davon ab, den entscheidenden Treffer zu erzielen.

Der nächste Gegner

Mit dem 1. FC Heidenheim gastiert ein Dauerbrenner des deutschen Unterhauses in der Kurpfalz. In der zweiten englischen Woche tritt das Team von Trainer Frank Schmidt am Mittwoch, den 9. November zum Gastspiel im BWT-Stadion am Hardtwald an. Der Ball rollt ab 18:30 Uhr. Heidenheim konnte nach 14 Spielen 24 Punkte sammeln, was vor dem 15. Spieltag Rang 4 bedeutete. Die Heidenheimer empfangen am Samstag den Tabellendritten aus Paderborn (Anstoß 13:30 Uhr).

Vergünstigte Studierenden-Tickets und Karten für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim gibt es hier.

Foto (c): SVS/ Eibner

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