SV SANDHAUSEN

SVS-FCK im Rückspiegel

Einen Tag nach dem torlosen Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern betrachten wir die Partie ein letztes Mal im Rückspiegel aus einer anderen Perspektive.

Neben Chef-Coach Alois Schwartz haben wir auch mit Janik Bachmann, Alexander Esswein, Mey Papela und Patrick Drewes gesprochen. Außerdem verraten wir, warum die Partie auch auf dem Statistik-Papier ausgewogen war und warum die 94 die Zahl der Partie ist. Abschließend wagen wir einen Blick auf das nächste Spiel des SVS in Hamburg.

Mikayil Kabaca, Sportlicher Leiter, über Standards des FCK, die Leistung von Matej Pulkrab und den Ausblick auf die Partie gegen St. Pauli: „Die Lauterer haben gute Standardchancen und großgewachsene Spieler – da hält man an der Seitenlinie schon mal den Atem an, wenn eine Ecke hereingebracht wird. Dennoch haben wir volles Vertrauen in unsere Mannschaft, die das super verteidigt hat. Die Mannschaft hat sich auch aufgrund der Ausgangssituation ein großes Lob verdient. Matej ist sehr wichtig für die Mannschaft. Mit seiner Spielweise beschäftigt er stets zwei Gegenspieler. Seine Chance hält Luthe stark. Ich bin mir sicher, dass er sich für seine gute Arbeit bald mit einem Tor belohnen kann. Der Punktgewinn spielt mit Sicherheit eine Rolle in den Köpfen. Auch das zu-Null-Spielen hilft uns weiter. Jetzt freuen wir uns auf die Partie gegen St. Pauli, zu verschenken haben wir dort nichts.“

SVS-Coach Alois Schwartz über die Vorzeichen der Partie und die Leistung von Neuzugang Mey Papela: „In den letzten drei Spielen haben wir gesehen, was ein Punkt wert ist. Die Vorzeichen vor dieser Partie waren nicht so gut, wir haben drei knappe Niederlagen hinter uns, dann kommen die schwerwiegenden Ausfälle hinzu. Mey wurde heute in die Startaufstellung geworfen und hat es richtig gut gemacht, er bringt eine Leichtigkeit mit und ich war positiv überrascht. Deshalb möchte ich ein Sonderlob aussprechen.“

Alexander Esswein über die Leistung nach dem Seitenwechsel: „Wie schon gegen Kiel konnten wir nach der Pause nicht direkt an die gute Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Wir müssen es schaffen, die Leistung über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.“

Janik Bachmann über die Atmosphäre im Stadion: „Für mich war es heute schön: Wir hatten gutes Wetter, eine gute Atmosphäre im vollen Stadion – das macht mir Spaß. Die vielen Lauternfans haben uns eher angespornt. Die Leistung heute war ein Schritt nach vorne, auch wenn wir uns gerne mit einem Sieg belohnt hätten.“

Mey Papela über sein Debüt in der Startelf: „Ich denke, wir haben ein gutes Spiel gemacht und konnten die Verlierer-Straße verlassen, das tut uns gut. Wir haben uns als Mannschaft vorgenommen, mehr zu geben, ein bis zwei Prozentpunkte draufzupacken. Die Vorbereitung habe ich in Mainz absolviert, das war intensiv. Deshalb fiel die Eingewöhnung in Sandhausen leichter, Mannschaft und Trainer haben mich dabei ebenfalls unterstützt.“

Patrick Drewes über die weiße Weste: „Nach drei Niederlagen sind wir froh, heute zu Null gespielt und die Grundtugenden auf den Platz gebracht zu haben. Läuferisch und kämpferisch war das heute eine gute Leistung. Wir haben uns mehr gewehrt als in den letzten Wochen, haben uns nicht hinten reindrücken lassen. Uns fehlte nicht viel zum Torerfolg, ich bin mir sicher, dass dies in den nächsten Wochen kommen wird.“

Die Statistik:

Die Partie gegen den FCK war ein klassisches und ausgewogenes Remis, das zeigt sich auch auf dem Papier: Beide Teams gaben elf Schüsse in Richtung Tor ab, teilen sich den Ballbesitz fast gleichmäßig (48,5%:51,5%) und sind ungefähr gleich weit gelaufen (102:103 Kilometer). Selbst die schnellsten Spieler beider Teams hielten sich die Waage: Mit Alexander Esswein (32,91 km/h) und Lauterns Hercher (32,86 km/h) sind die Mannschaften gleich auf. In der Summe bleibt nicht viel Torgefahr hängen, der SV Sandhausen traf 3-mal den Kasten der Gäste, die Roten Teufel aus Kaiserslautern prüften Patrick Drewes in 90 Minuten nur 2-mal. So überrascht es nicht, dass am Ende ein leistungsgerechtes 0:0 auf der Anzeigentafel steht.

Die Zahl des Spiels: 94

34 Pässe spielte SVS-Neuzugang Merveille Papela bei seinem Debüt in der Startaufstellung gegen den FCK. Davon kamen 32 Zuspiele bei seinen Mannschaftskameraden an, was einer starken Passquote von 94 Prozent entspricht. Auch die Zweikampfquote kann sich sehen lassen: „Mey“ konnte 58% der Zweikämpfe für sich entscheiden, gegen Lauterns Wunderlich behielt er mit drei gewonnen Duellen am häufigsten die Oberhand.

Der nächste Gegner

Der Spielplan sieht für das Team von Alois Schwartz die nächste weite Reise vor: Am Sonntag, 11. September, gastiert der SVS beim FC St. Pauli. Anpfiff im Millerntor-Stadion ist um 13:30 Uhr. Die Kiezkicker aus St. Pauli stehen vor dem 8. Spieltag mit 9 Punkten auf Rang 10 der Tabelle. Zuletzt siegte das Team von Trainer Timo Schultz zuhause gegen Magdeburg (3:0), verlor in Rostock (0:2) und spielte unentschieden gegen Paderborn (2:2). Bereits am Samstag teilte sich das Team von Trainer Timo Schultz bei der SpVgg Greuther Fürth mit einem 2:2 die Punkte. Hier geht es zu den Tickets für die Busfahrt und den Gästeblock am Millerntor

Foto (c): SVS/foto2press

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