SV SANDHAUSEN

Remis in München

Die letzte Englische Woche der Saison beendet der SV Sandhausen beim TSV 1860 München mit einem 1:1-Unentschieden (0:1). Nachdem die Gastgeber in den ersten Minuten den Ton angaben, übernahm der SVS zunehmend die Spielkontrolle und blieb nach Meiers Kopfballtreffer zur Führung die aktivere Mannschaft. Nachdem die Hausherren im zweiten Durchgang zulegten, kam München folgerichtig zum Ausgleichstreffer, der gleichzeitig den Endstand markierte.

Vier Änderungen in der Startformation

In München beginnt der SV Sandhausen wie gewohnt mit Nikolai Rehnen im Tor. Die Viererkette bilden Jonas Weik und Luca Zander auf den Flügeln, das Zentrum schließen Alexander Fuchs (Rückkehr nach Sperre) und Max Geschwill. Davor setzt Cheftrainer Jens Keller auf Yassin Ben Balla, Alexander Mühling und David Otto anstelle von Patrick Greil im Mittelfeldzentrum. Auch in der Offensive gibt es im Vergleich zum Sieg gegen Aue Änderungen: Richard Meier rotiert im Zentrum für Markus Pink in die Startelf, während Sebastian Stolze für Dennis Diekmeier startet.

Schlagabtausch zu Beginn

Die Löwen starten mit viel Druck und kommen bereits nach zwei Minuten zur ersten Chance: Zejnullahu spielt von links nach innen, Greilingers Abschluss wird von Fuchs zur Ecke geblockt. Wenige Augenblicke später köpft Ex-Sandhäuser Verlaat nur knapp über das Tor. Den ersten offensiven Akzent auf der Gegenseite setzt der SVS in der siebten Minute, als Otto über links bis auf die Grundlinie durchdringt und den Ball gefährlich nach innen flankt. Stolze verpasst im Fünfmeterraum nur knapp.

Meier mit dem Kopf

Nach einer guten Viertelstunde kommen die Schwarz-Weißen, nun spielbestimmender, erneut über die rechte Seite nach vorne: Luca Zander will ins Zentrum flanken, ein Münchner Abwehrspieler verhindert diese aber regelwidrig per Handspiel. Den folgenden Freistoß bringt Weik nach einem Abpraller wieder in die Gefahrenzone, wo Ben Balla mit dem Hinterkopf aber nicht erfolgreich ist. Besser machen es die Sandhäuser dann wenig später: Eine gefühlvolle Flanke von Zander aus dem Halbfeld getreten, landet genau auf dem Kopf von Angreifer Meier. Der behält im Strafraum die Übersicht und nickt gegen die Laufrichtung des Torhüters zum 1:0 für den SVS ein (20.)!

SVS kontrolliert das Spiel

Nach der Führung bleibt der SVS bis zur Pause die aktivere Mannschaft. Die Gastgeber aus München kommen in der Offensive kaum mehr zur Geltung, weil die Sandhäuser defensiv sehr kompakt stehen und das Spielgeschehen bestimmen. Einzig ein Abschluss von Greilinger kurz vor der Pause gelingt den Löwen, der Schuss ist aber kein Problem für Rehnen im SVS-Tor. Vor dem Kabinengang sorgt Weiks Dribbling für Aufregung im Münchner Strafraum, da der Abwehrspieler von Zejnullahu getroffen wird und zu Boden geht. Der Schiedsrichter sieht die Situation anders, sodass es mit der knappen Führung in die Pause geht.

Sichere Abwehr

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat der SVS umgehend die Chance, die Führung auszubauen: Als Meier in den Strafraum eindringt, verpasst er den Moment, aus guter Position abzuschließen und legt quer, sodass der Ball bei Otto landet, der diesen von links am langen Pfosten vorbei zirkelt (48.). Die Sandhäuser Defensive steht weiterhin sehr stabil und erstickt die Münchner Angriffsbemühungen im Keim.

München dreht auf

Erst, als Rehnen einen Distanzschuss nach vorne prallem lässt, wird es gefährlich, denn Schröter ist umgehend zur Stelle und trifft zum Ausgleich. Doch die Freude währt nur kurz, denn der Torschütze stand im Abseits, der Treffer zählt nicht. Die Münchner sind jetzt die aktivere Mannschaft und schnüren die Sandhäuser am eigenen Strafraum ein. Die Abwehr hat alle Hände voll zu tun, die Angriffe zu verteidigen und hat Glück, als zwei Abschlüsse in kurzer Zeit nur knapp das Tor verfehlen.

Ausgleich nach Eckball

Nach einem Eckball, den Lakenmacher am kurzen Pfosten verlängert, trifft mit dem Kopf Kwadwo zum Ausgleich, der sich in den letzten Minuten angebahnt hat (67). Für den verwarnten Stolze kommt nun Kapitän Dennis Diekmeier in die Partie, die der SVS nun immer weiter aus den Händen gibt.

Schlussoffensive reicht nicht

Die Gemengelage ändert sich in der Schlussphase, als der SVS wieder mehr Spielanteile für sich verzeichnen kann und die Löwen nur noch auf Konter setzen. Für Ben Balla und Meier kommen Markus Pink und Lion Schuster auf den Rasen (78.). In der Nachspielzeit wird Fuchs hart am Unterschenkel getroffen und muss für die letzten Momente von Göttlicher ersetzt werden. Die Bemühungen der Kurpfälzer reichen nicht aus, um mehr als einen Zähler aus München zu entführen.

Heimspiel gegen Halle

Für den SV Sandhausen geht es nach dem Gastspiel in München kommende Woche gegen den Halleschen FC: Im Heimspiel messen sich die Männer vom Hardtwald mit dem HFC. Die Partie steigt am Samstag, den 3. Februar, um 14 Uhr.

Aufstellungen:

TSV 1860 München: Hiller - Ludewig, Verlaat, Kwadwo, Greilinge (Glück, 61)r - Rieder, Frey (Starke, 61,), Schröter, Zejnullahu (Ouro-Tagba, 61.), Guttau – Lakenmacher

SV Sandhausen: Rehnen - Zander, Fuchs (Göttlicher, 90.+6), Geschwill, Ehlich - Mühling, Ben Balla (Schuster, 78.), Stolze (Diekmeier, 68.), Weik - Otto, Meier (Pink, 77.)

Tore: 0:1 Meier (20.), 1:1 Kwadwo (67.)

Zuschauer: 15.000

Schiedsrichter: Eckermann, Marc Philip

Gelbe Karten: Frey, Greilinger, Ouro-Tagba, Verlaat, Kwadwo – Stolze, Diekmeier, Weik

Foto (c): SVS/Eibner

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