SV SANDHAUSEN
U16-Talent Tahir Acik zeigte sich am Samstag nicht nur vom Punkt treffsicher.

U16 startet mit klarem Sieg nach der Winterpause

Bei der U16 des SV Sandhausen 1916 ist es ein fast so wie bei Bayern München: Alle fragen sich, wie der bisher ungeschlagene Tabellenführer nach der langen Winterpause startet.

Sandhausen (cst). Die Trainer überraschen mit einer Aufstellung, als seien sie Pep Guardiola: Offensiv-Talente wie Tunahan Bozkaya spielen plötzlich als Außenverteidiger, und auf der Bank sitzt haufenweise bärenstarke U16-Prominenz. Zugegeben: Einen kleinen Unterschied zu den Bayern gibt es, denn heute sind es eher Verletztungspech und Grippewelle, die die Aufstellung des SVS diktieren. Umso höher ist die Leistung der Jungs auf dem Spielfeld zu bewerten: Der VfR Mannheim wird von Beginn an klar dominiert. Der SVS ist spielerisch und läuferisch klar überlegen. Die Gäste agieren weniger hart als im Hinspiel. Hierfür sind wir dankbar, denn auf der langen Verletztenbank ist wirklich überhaupt gar kein Platz mehr. Dankbar sind wir auch dem Schiedsrichter, der mit seiner souveränen Spielleitung dafür Sorge getragen hat, dass sich unnötige Härte gar nicht erst entfalten konnte.

Tahir Acik hat kurz nach Spielbeginn die erste Großchance, als er im Fünfmeterraum aufs Tor schießt und knapp verzieht. Er wird wenig später einen Elfmeter zum 1:0 verwandeln. Berkay Yildiz ist auf der rechten Außenbahn einfach zu schnell für den Mannheimer Kapitän, zieht nach innen und wird im Strafraum zu Fall gebracht.

Es hätte der Tag von Danny Kadioglu werden können. Mann, war der heute stark! Es ist schwerer, sich hundertprozentige Chancen zu erarbeiten als sie zu verwandeln. Danny hat Schwerstarbeit geleistet. Die Belohnung kommt in einem der nächsten Spiele. Ganz bestimmt. Wenige Angriffe später ist es Evangelos Politakis, der von rechts in den Strafraum stürmt. Er flankt ins Zentrum, doch als die Schussversuche seiner Freunde scheitern, nimmt er selbst noch einmal Anlauf und trifft. Etwas mühsam steht es 2:0 zur Halbzeit.

Wenn all die herauskombinierten Chancen nicht zum Erfolg führen, muss wohl eine Einzelleistung den Spielstand herstellen, der dem Spielverlauf entspricht: Tahir erkennt das, schnappt sich den Ball, läuft um die halbe Mannheimer Abwehr und zieht trocken ab. Der VfR-Keeper fliegt mit ausgestreckten Armen in die rechte Ecke, aber der Ball zappelt unhaltbar im Netz. 3:0. Sabri Ghannay setzt den Schlusspunkt mit einem wunderschönen 4:0. Ein Ergebnis fast wie bei den Bayern.  

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